Vortrag von Prof. Christian Illies am Mittwoch um 18 c.t., U2/00.25

Liebe Freunde und Mitglieder der FGPh,

am kommenden Mittwoch erwartet Sie der spannende Vortrag von Christian Illies „Hinter der Bühne: Philosophische Analysen politischer Entwicklung“ in unserer Ringvorlesung „Was und wozu Philospie?“.

Die Reporter von Gala versprechen einen Blick auf die Sterne und Sternchen hinter der Show-Bühne der Wirklichkeit und der investigative Journalismus ist dafür berüchtigt, aus den eher unerfreulichen Hinterzimmern der Politik pikante Skandale ans Licht zu zerren. Historiker sind eine Kombination von beiden, nur kommen sie in der Regel zu spät, wenn sie berichten, was in den dunklen Rumpelkammern der Geschichte einstmals gefunden werden hätte können. Die politische Theorie ist da schon aktueller und will mit ihren methodischen Scheinwerfern die Strippenzieher auf der gegenwärtigen politischen Bühne ausleuchten.
Wofür braucht es da noch die Philosophie? Natürlich, Sie kann der Politik Flausen ins Ohr setzen, und ihr sagen, wie sie die Welt zu verändern hat. Das kann gewaltig schief gehen, wie wir seit Marx wissen – aber auch sehr wichtig sein, wie uns die Menschenrechtsdiskussion oder Debatten über Gerechtigkeit zeigen. Die Philosophie kann durchaus klären, was sein soll. Aber kann sie uns auch helfen, zu verstehen, was ist? Kann man mit ihr hinter die Bühne des offensichtlich Erscheinenden treten, um besser zu verstehen, was auf dieser Bühne gespielt wird? Welche Erkenntnisse könnten das sein – und welche Relevanz hätten sie, wenn überhaupt, für den Theatersaal der Weltpolitik?
Glücklicherweise ist es eine uralte Frage der Philosophie, wofür es sie überhaupt gibt. Deswegen darf sie sich auch ganz ungeniert dieser besonderen annehmen: Wozu könnte ein philosophisches Nachdenken über die Hintergründe der Politik dienen?

Wir würden uns freuen, Sie wieder zahlreich begrüßen zu können.

Mit besten Grüßen
Ihr Präsidium der FGPh

Vortrag von Prof. Thomas Wabel am Mittwoch um 18 Uhr c.t. in der U2/00.25

Liebe Freunde und Mitglieder der FGPh,

am kommenden Mittwoch wird Prof. Wabel, Inhaber des Lehrstuhls für
Evangelische Theologie mit Schwerpunkt Systematische Theologie und
theologische Gegenwartsfragen, den nächsten Vortrag in unserer
Ringvorlesung „Was und Wozu Philosophie“ halten. Diesmal geht es um das
Verhältnis von Theologie und Philosophie, um die alte und doch aktuelle
Frage „Lässt sich Gott denken? Das Was und Wozu philosophischer Theologie“.

Am Versuch, Gott zu denken, zeigen sich Möglichkeiten und Grenzen
menschlichen Denkens. Ist es nicht ein Widerspruch, Gott, der doch alle
menschlichen Vorstellung übersteigt, denken zu wollen? Was geschieht mit
dem Menschen, wenn er Gott denkt? Und was geschieht umgekehrt mit Gott,
wenn ihn der Mensch zu denken versucht? – Wie diese drei Fragen
miteinander zusammenhängen, wird der Vortrag erkunden. Dabei wird sich
zeigen, dass die vermeintlich abstrakten Höhen des Gottesgedankens den
Menschen auf sehr elementare Weise zu dem zurückführt, was
Philosophieren ausmacht: sich selbst und sein Leben auf andere Weise
verstehen zu lernen.

Wir würden uns freuen, Sie wieder zahlreich diesem spannenden Vortrag
begrüßen zu können.

Mit besten Grüßen
Ihr Präsidium der FGPh

Vortrag von Prof. Dietrich Dörner am Mittwoch (09.11.16) um 18 Uhr c.t. in der U2/00.25

Liebe Freunde und Mitglieder der FGPh,

am kommenden Mittwoch geht unsere Rinvorlesung in die zweite Runde und wir freuen uns sehr Sie zu dem Vortrag von Prof. Dietrich Dörner „Warum hat man – um Gotteswillen! – bei der Gründung der modernen Psychologie bloß nicht auf Aristoteles zurückgegriffen?“

Herr Dörner, ehemaliger Direktor des Instituts für Theoretische Psychologie und numehr Emeritus of Excellence am Trac, beschäftigt sich seit vielen Jahren mit dem Verhältnis von Psychologie und Philosophie. Ausgangspunkt für seine Überlegungen im Vortrag ist seine Diagnose, dass die Psychologie seit ihrer Gründung als moderne empirische Wissenschaft mit der Einführung des Behaviorismus von einer Krise zur nächsten übergeht. Zwar versucht sie diese immer wieder in den Griff zu bekommen – die Einführung der Statistik, das Ausweichen auf Neuropsychologie sind zwei Beispiele dafür -, aber die Erfolgsaussichten sind fraglich. Im Herbst 2015 publizierte der Psychologe Nosek das Ergebnis einer großen Replikationsstudie. Man hatte zahlreiche psychologische Untersuchungen des Jahres 2008 wiederholt und fand heraus, dass nur um die 30 % der Ergebnisse replizierbar waren; 65-70 % der Ergebnisse waren ganz anders als im Jahre 2008. Das kommt einer wissenschaftlilchen Katastrophe gleich. Seitdem befindet sich die Psychologie wieder in einer Krise. „Was ist da schief glaufen?“ – so fragt Dietich Dörner und gibt gleich die Antwort: die Psychologie hat durch die behavioristische Revolution ihren Gegenstand verloren – die Seele – und Aristoteles nicht berücksichtigt. Der Gegenstand wurde ersetzt durch die Vorschrift:  sammle die Reiz-Reaktions-Gesetzmäßigkeiten  und wenn du genügend lange sammelst, dann kannst du menschliches Verhalten voraussagen. Aristoteles sagt dagegen in seiner Schrift ‚Über die Seele‘, dass die Seele ein Steuerungsprinzip für den Körper ist, der dadurch lebendig wird. Dieses Steuerungsprinzip Seele aber wird man kaum dadurch erkunden können, dass man die Reiz-Reaktions-Gesetzmäßigkeiten sammelt, denn es besagt auf jeden Fall, dass die Reiz-Reaktions-Zusammenhänge sich je nach den Bedingungen ändern.

Wir würden uns freuen, Sie wiederum zahlreich zu diesem spannenden Vortrag begrüßen zu können.

Mit besten Grüßen
Ihr Präsidium der FGPh

Vortrag von Dr. Martin Düchs am 26.10.16 um 18 Uhr c.t. im Raum U2/00.25

Vortrag von Dr. Martin Düchs am 26.10.16 um 18 Uhr c.t. im Raum U2/00.25

Liebe Freunde und Mitglieder der FGPh,

herzlich laden wir sie zum ersten Vortrag in unserer Ringvorlesung „Was und wozu Philosophie?“ ein. Am kommenden Mittwoch um 18 Uhr wird Dr. Martin Düchs zum Thema „Gedankengebäude“ referieren.

Martin Düchs ist Architekt und Philosoph und arbeitet derzeit an einer „Philosophischen Anthropologie der Architektur“. Seit Jahren untersucht er das selten betrachtete, aber spannende Verhältnis von Philosophie und Architektur und versucht dabei, Architekturtheorie  und -praxis mit philosophisch-anthropologisch-ästhetischen Überlegungen zu verbinden. Im Vortrag „Gedankengebäude“ soll eine spezielle Antwort auf die Frage „Was heißt und zu welchem Ende studiert man Philosophie?“, die die FGPh den ReferentInnen der Vorlesungsreihe aufgegeben hat, gegeben werden. Es soll berichtet werden „Vom Nutzen und Nachteil der Philosophie für das Errichten von Häusern und dergleichen“. Dazu werden drei Gedankengebäude errichtet. Zunächst ist ein allgemeiner Begriff von Philosophie zu entwickeln; dann die Berührungspunkte von Architektur und Philosophie zu benennen, um abschließend zu zeigen, warum die Praxis der Architektur auf die Philosophie angewiesen ist. Oder mit Wittgenstein: „Die Arbeit an der Philosophie ist – wie vielfach die Arbeit in der Architektur – eigentlich mehr die Arbeit an Einem selbst. An der eignen Auffassung. Daran, wie man die Dinge sieht. (Und was man von ihnen verlangt.)“.

Wir würden uns freuen, Sie zahlreich begrüßen zu können.

Herzlich Ihr Präsidium der FGPh

Ringvorlesung der FGPh WS 16/17

Mittwoch, 18-20 Uhr, 14 tägig, Beginn 2. Woche
U2/00.25

Was heißt und zu welchem Ende studiert man Philosophie?

„Was ist Philosophie?“ und „Wozu dient Philosophie?“ sind zwei Fragen, die Philosophiestudenten/innen und -dozenten/innnen immer wieder gestellt werden. Und jeder der Rede und Antwort stehen muss, weiß, dass sie keineswegs einfach und aus unterschiedlichen Blickwinkeln beantwortet werden können. Stellen Sie fünf Philosophen diese Fragen und Sie werden mindestens fünf verschiedene Antworten bekommen. Der Grund dafür ist schnell gefunden – es handelt sich zumindest bei der ersten um eine philosophische Frage. Oder wie C.F. von Weizsäcker meinte: „Philosophie ist die Wissenschaft, über die man nicht reden kann, ohne sie zu betreiben.“ (Die Einheit der Natur, 1971)

Man kann sich der Bestimmung des Arbeitsfeldes der Philosophie auf mindestens zwei unterschiedliche Weisen nähern – inhaltlich und/oder methodisch. Den ersten Weg beschreitet beispielsweise Kant mit seinem Fragekanon: Was kann ich wissen? Was soll ich tun? Was darf ich hoffen? Und schließlich „Was ist der Mensch?“, die Frage, um welche die anderen drei kreisen. (Logik, A 26) Einen bedeutenden methodischen Zugang beschreibt Platon, der meint, alles Philosophieren beginnt mit dem Staunen, mit dem Stolpern über scheinbar Selbstverständliches, das einem (plötzlich) fragwürdig wird (Theaitetos). Das Staunen führt zur Frage, führt zur Suche nach der Antwort. Mit seinen Dialogen verdeutlicht er uns, dass dies in einen unendlichen Prozess münden kann: Ist eine Antwort gefunden, muss diese geprüft werden, die Begriffe analysiert und präzisiert, die Gründe auf Ihre Plausibilität untersucht werden; fast alle platonischen Dialoge enden in der Aporie, denn letztlich kann keine Antwort dem Zweifel standhalten.

Aber sind beide Zugänge ausreichend, um das Wesen der Philosophie und des Philosophierens zu bestimmen? Anthropologische Fragen werden auch in der Psychologie, Pädagogik, Biologie u.a. Disziplinen gestellt und beantwortet, ethische Fragen spielen in der Politikwissenschaft, Theologie, Medizin, Biologie usw. eine Rolle. Argumentative Prüfverfahren sind für fast alle Wissenschaften relevant. Das sind nicht mehr Spezifika der Philosophie, sondern verdeutlichen eher die engen Verbindungen zu den anderen Wissenschaftsdisziplinen, was sich aus der historischen Genese derselben aus der Philosophie erklären lässt, aus deren ‚Umklammerung‘ sie sich lösten. Es fand eine Spezialisierung statt, die umso dringender nach einer Klärung der Spezifika der Philosophie verlangt, da man meinen könnte, der Philosophie seien die Fragen abhanden gekommen, sie ließen sich besonders von den empirischen Wissenschaften besser beantworten und die Philosophie sei damit überflüssig geworden. Tatsächlich wurden solche Thesen immer wieder vertreten, z.B. von Marx. Dagegen erweist sie sich aber als äußerst langlebig und widerstandsfähig. In welchem Verhältnis steht sie dann zu den anderen Disziplinen? Was kann Philosophie im interdisziplinären Dialog noch leisten? Und was ist eigentlich Philosophie?

Diesen Fragen möchte die FGPh in diesem Semester mit der Ringvorlesung nachgehen und dabei die verschiedenen Perspektiven zu Wort kommen lassen. Wohl wissend, dass wir kaum zu einer abschließenden Antwort kommen werden; damit also auf gut platonische Weise direkt ins Philosophieren einsteigen.

Ankündigung Theaterstück „Judas“ mit Christoph Auer

Liebe Freunde und Mitglieder der FGPh,

herzlich laden wir Sie zur Aufführung des Theaterstücks "Judas" mit Christoph Auer nächste Woche Donnerstag um 20 Uhr am 14.07.16 in der U2 (An der Universität 2) im Hörsaal 01.33. ein.

Mit seinem Theaterstück erzählt und beleuchtet Lot Vekemans die Geschichte Judas, des Verräters - nicht von außen, sondern Judas selbst bezieht nach 2000 Jahren Stellung. Er möchte seine Sicht auf die Dinge schildern, seine Gründe aufführen und seine Tat somit wieder auf ein menschliches Maß bringen. Er möchte sich Judas nennen und dabei nicht als der Verräter gesehen werden, sondern als Mensch. Denn in dieser Geschichte wird eine Tatsache gern übersehen: Dass auch hinter Judas ein Mensch und nicht nur der Verräter steckt. Und wenn Judas wieder Mensch wird, wirft das unmittelbar eine Frage auf: Wie viel Judas steckt dann in jedem Menschen?

Eine einstündige bewegende Geschichte erzählt von einem Mann, der viel zu sagen hat und noch vielmehr zum Nachdenken anregt ohne dabei vorwurfsvoll zu sein. Er ist einfach nur Mensch. Ein Mensch namens Judas.

Wir würden uns freuen, Sie zahlreich begrüßen zu dürfen.

Herzlich Ihr Präsidium der FGPh

Stadtführung „Philosophie und Romantik um 1800. Ein Rundgang durch Bamberg.“

Liebe Freunde und Mitglieder der FGPh,

herzlich laden wir Sie zur Stadtführung "Philosophie und Romantik um 1800. Ein Rundgang durch Bamberg" von Dr. Matthias Scherbaum am 24.06.2016 ein.

Wo hatte Wilhelm Heinrich Wackenroder die ersten Eingebungen für seine später gemeinsam mit Ludwig Tieck veröffentlichten Herzensergießungen eines kunstliebenden Klosterbruders (1796), die einen der Anfangspunkte der deutschen Frühromantik darstellen? Wo vollendete Georg Wilhelm Friedrich Hegel sein nicht zuletzt die Kunsttheorie der Romantik einschließendes epochales Werk Phänomenologie des Geistes? Wo begegneten dem Spätromantiker E.T.A. Hoffmann Cervantes’ sprechender Hund Berganza und das dämonische Apfelweib? Die Antwort auf alle diese Fragen kann selbstverständlich nur lauten: Bamberg! Dr. Matthias Scherbaum wird sich mit uns auf die Spuren dieser philosphisch und literarisch bedeutsamen Zeit Bambergs begeben und sie an ausgewählten Orten in Geschichten und Anekdoten wieder aufleben lassen.

Treffpunkt: An der Universität 2, Innenhof, 16:00 s.t.

Die Teilnahme ist wie gewohnt kostenlos.
Für die bessere Organisation wird um Anmeldung unter praesidium@fgph.de gebeten.

Wir würden uns freuen Sie zahlreich begrüßen zu dürfen.

Herzlich Ihr Präsidium der FGPh

Ankündigung Vortrag „Das Anthropozän – eine philosophische Herausforderung?“

Liebe Freunde und Mitglieder der FGPh,

herzlich laden wir Sie zum Vortrag von Dr. Berhard Malkmus ein, der kommenden Donnerstag am 02. Juni 2016 um 20 Uhr im Raum U2/01.33 (An der Universität 2) stattfindet. Das Thema des Vortrags lautet:

Das Anthropozän – eine philosophische Herausforderung?
Die Gelehrten der ehrwürdigen Geological Society of London streiten darüber, ob wir seit 250 Jahren in einer neuen erdgeschichtlichen Epoche leben—dem Anthropozän. Bis 2017 will die Geological Society ihre Ergebnisse der Öffentlichkeit vorstellen und alles, was bislang nach außen drang, weist darauf hin, dass die geologischen und andere Geschichtsbücher bald umgeschrieben werden müssen. Das Anthropozän würde dann das Holozän ablösen, die Epoche in der wir uns bislang wähnten. Seit gut 250 Jahren hinterlässt der Mensch Spuren in Eisbohrkernen der Antarktis. Im gleichen Zeitraum hat er—gleich einer geologischen Kraft wie Tektonik und Vulkanismus—die Oberfläche der Erde physisch und chemisch umgestaltet. Das vom Menschen in Gang gesetzte sechste Massensterben von Tier- und Pflanzenarten geht dramatisch schneller vonstatten als die fünf vorangehenden und wird aller Voraussicht nach wesentlich gravierender sein. Der Mensch hat sich in kürzester Zeit durch die Agrarrevolution des Neolithikums und die technischen Revolutionen der Moderne zu einem geologischen Aktanten gemausert, der sich nun plötzlich damit konfrontiert sieht, für eine globale ökologische Krise verantwortlich zu sein. Dieser Vortrag denkt darüber nach, was es heißt, den Menschen nicht mehr nur als biologische Spezies und als zoon politikon, sondern eben auch als geologischen Aktanten zu begreifen. Besonderes Augenmerk wird darauf gerichtet, in welcher Weise das Anthropozän eine radikale Epochenzäsur für die philosophische Selbstverortung des Menschen in Geschichte und Natur bedeutet.

Wir würden uns sehr freuen, Sie zahlreich zu diesem Vortrag begrüßen zu dürfen.
Herzlich Ihr Präsidium der FGPh

Ankündigung Podiumsdiskussion „Zukunft und Gegenwart des Islam“ im Rahmen der Fränkischen Gesellschaft für Philosophie e.V.

Seit Christian Wulffs These, dass der Islam zu Deutschland gehöre, seit dem arabischen Frühling, aber auch seit dem Aufkommen des IS stellt sich die Frage danach, wohin sich der Islam bewegt – international, aber auch in Deutschland. Insbesondere die Flüchtlingskrise hat alle oben genannten Sachverhalte plötzlich innerhalb des bundesrepublikanischen Rahmens zusammengebracht und zu teilweise hitzig und polemisch geführten Diskussionen von Frage geführt wie: Ist der islamische Glauben in ein demokratisches, politisch säkulares Deutschland integrierbar? Wie kann ein friedliches Zusammenleben zwischen Muslimen und Christen funktionieren? Wie steht der islamische Glaube zu westeuropäischen Wertevorstellungen? Müssen wir uns vor Überfremdung oder gar einer schleichenden ‚Islamisierung‘ fürchten, wie einige gegenwärtige populistische Gruppierungen propagieren?

Im Rahmen einer von der FGPh organisierten Podiumsdiskussion möchten die Islamwissenschaftler Prof. em. Tilman Nagel (Universität Göttingen), Prof. Dr. Reza Hajatpour (Universität Erlangen), Prof. Dr. Patrick Franke (Universität Bamberg) und der Philosoph Prof. Dr. Christian Illies (Universität Bamberg) diese und verwandte Fragen diskutieren, um grundsätzlich zu klären, wie wir ‚den‘ Islam bzw. die verschiedenen Ausbildungen islamischen Glaubens heute verstehen müssen, wo Stereotypen und irrationale Ängste unser Denken beherrschen und wie ein gemeinsames Miteinander verschiedener Religionskulturen funktionieren kann.

Ort: U2/00.25 (An der Universität 2). Termin: Mittwoch, 04.05.2016, 18:00-20:00.