Erinnerung: Mitgliederversammlung. Donnerstag, 19.04.2018, 20:00-22:00 Uhr, U2/02.04 (An der Universität 2)

Liebe Mitglieder und Freunde der FGPh,

wir möchten sie noch einmal daran erinnern, dass diesen Donnerstag die Mitgliederversammlung der FGPh stattfindet. In dieser haben sie dieses Jahr die Möglichkeit einen neuen Vorstand zu wählen. Eine vorläufige KandidatInnenliste können Sie im Sekretariat des Instituts für Philosophie der Universität Bamberg (U2/01.05) einsehen. Gleiches gilt für das Protokoll und die vorläufige Tagesordnung für unsere Sitzung. Weitere Kandidatenvorschläge und Änderungsvorschläge der Tagesordnung können Sie bis zum 18.04.2018 schriftlich (s. Impressum) oder per E-Mail (praesidium@fgph.de) bei uns einreichen. Sie können natürlich aber auch noch im Laufe der Mitgliederversammlung KandidatInnen benennen oder selbst kandidieren.

Über Ihre Teilnahme würden wir uns sehr freuen. Seien Sie bis dahin herzlich gegrüßt von

Ihrem Präsidium der FGPh

Ringvorlesung SS 18: Philosophie und Literatur

Seit jeher gibt es eine enge facettenreiche Verbindung zwischen Philosophie und Literatur mit fließenden Grenzen. Mal wird die Literatur philosophisch – man denke an die großen Werke der Weltliteratur wie „Schuld und Sühne“, „Auf der Suche nach der verlorenen Zeit“ usw., die philosophische Fragen und Themen aufnehmen – oder die Philosophie literarisch – Kierkegaard und Jacobi schreiben Romane, Nietzsche Aphorismen usw.

Auch in der Theorie wird das Verhältnis von Philosophie und Literatur immer wieder kritisch beleuchtet: Platon formuliert einerseits eine kritische Haltung gegenüber den Sophisten und führt seine eigene literarische Auseinandersetzung mit der Philosophie in Form der Dialoge. Aristoteles beschäftigt sich in der „Kunst der Rede“ mit literaturtheoretischen Überlegungen. Im 18. Jahrhundert führen Idealisten und Romantiker einen Streit um die Wahrheit und Vormachtstellung gegenüber allen Wissenschaften. Dieser Streit beflügelte offensichtlich alle und führte zu einer Blütezeit der Literatur und Philosophie. Neu aufgebrochen – jedenfalls für die Philosophen – ist diese Debatte im 20. Jahrhundert mit dem Zugeständnis einiger postmoderner Denker, allen voran Rorty, dass Philosophie auch nur Literatur sei.

Dieser breit gefächerten Debatte aus philosophischer und literaturwissenschaftlicher Sicht möchten wir uns im kommenden Sommersemester widmen.

Das aktuelle Programm finden Sie unter http://fgph.de/programm/.

 

Einblick in die Arbeit einer Vorstandssitzung 06.04.18, Sekretariat Philosophie U2 um 17Uhr

Am 19.04. findet unsere alljährliche Vollversammlung statt, an der die Mitglieder unter anderem über die Arbeiten des Vorstandes informiert werden. Dieses Jahr finden zudem wieder Neuwahlen für die Vorstandsposten statt.

Falls du jetzt gerne die FGPh unterstützen möchtest und aktiv Vorträge, Lesungen, Theaterstücke oder andere Veranstaltung planen und gestalten möchtest, dir aber noch unsicher bist, wie das alles von statten geht und du erst einmal einen Blick auf das alles werfen möchtest bevor du dich zur Wahl aufstellst, dann hast du jetzt am Freitag noch einmal die Chance dazu.

Nehm einfach einmal an unserer Vorstandssitzung teil um Berührungsängste abzubauen und du sehen, dass das alles gar nicht so schlimm ist, wie es vielleicht scheinen mag. Dazu laden wir dich morgen, am Freitag um 17Uhr ins Sekretariat der Philosophie an der U2 ein und freuen uns auf interessierte Zuschauer und zukünftige Mitwirkende.

Mit besten Grüßen
Ihr Präsidium der FGPh

Vortrag von Prof. Dr. Thomas Fuchs „Zeitlichkeit und Zeiterfahrung in der Psychopathologie“, am Do 08.02.18

Liebe Freunde und Mitglieder der FGPh,

am Donnerstag, den 08. Februar, laden der Lehrstuhl für Philosophie 2 und die FGPh Sie herzlich zum Vortrag von Prof. Dr. med. Dr. phil. Thomas Fuchs ein. Der Vortrag findet im Hörsaal U2/00.25 um 18 Uhr c.t. statt. Herr Fuchs wird zu dem Thema „Zeitlichkeit und Zeiterfahrung in der Psychopathologie“ sprechen.

Prof. Fuchs arbeitet u.a. mit phänomenologischen Methoden an Fragen, die die Grundlagen der Psychiatrie und die Struktur der Subjektivität betreffen. Aus den Kategorien Leib, Raum, Zeit und Intersubjektivität wird der Vortrag die Zeit herausgreifen und entwickeln, welche Bedeutung sie für die Subjektivität und das Verständnis von Psychopathologien hat.

Herr Fuchs ist für seine Forschung national und international anerkannt und wir freuen uns sehr, ihn in Bamberg begrüßen zu dürfen. Über Ihr zahlreiches Erscheinen würden wir uns sehr freuen.

Mit besten Grüßen
Ihr Präsidium der FGPh und Gustav Melichar

Lesung und Diskussion am Mittwoch 07.02.18, 18 Uhr zu Prousts „Auf der Suche nach der verlorenen Zeit“

Liebe Freunde und Mitglieder der FGPh,

kommenden Mittwoch findet eine weitere Lesung in unserer Reihe „Literatur und Philosophie“ statt. Tom Heilmann wird uns diesmal in gemütlicher Atmosphäre Auszüge aus Prousts großem Hauptwerk vorlesen. „Auf der Suche nach der verlorenen Zeit“ – hier ist der Titel Programm, an welches sich Überlegungen rund um das Thema Erinnerungen anschließen: An was erinnern wir uns wie und aus welchen Gründen? Was tragen Erinnerungen zu unserer Selbstidenität und unserer Sicht auf die Welt bei? In welchem Verhältnis stehen Erinnerungen und das Vergessen? Dies sind nur einige Fragen, die uns Proust mit seinem Roman eröffnet und beleuchtet.

Beginn ist wiederum um 18 Uhr c.t. in der Buchhandlung „Tom Heilmann – gute Bücher“ in der Karolinenstr. 22. Für Getränke ist gesorgt.

Wir würden uns freuen, Sie auch dieses Mal wieder zahlreich begrüßen zu können.

Mit besten Grüßen
Ihr Präsidium der FGPh

Lesung und Diskussion am Mittwoch 24.01.18, 18 Uhr zu Thoreaus „Walden“

Liebe Freunde und Mitglieder der FGPh,

kommenden Mittwoch findet eine weitere Lesung in unserer Reihe „Literatur und Philosophie“ statt. Tom Heilmann wird uns diesmal in gemülicher Atmosphäre Auszüge aus Thoreaus „Walden“ vorlesen. Mit seinem Werk führt uns der Autor auf den Weg der Selbstfindung unter der Leitung der Frage nach einem gelingenden Leben und was wir dafür brauchen. Beginn ist wiederum um 18 Uhr c.t. in der Buchhandlung „Tom Heilmann – gute Bücher“ in der Karolinenstr. 22. Für Getränke ist gesorgt.

Wir würden uns freuen, Sie auch dieses Mal wieder zahlreich begrüßen zu können.

Mit besten Grüßen
Ihr Präsidium der FGPh

Lesung und Diskussion am Mittwoch 10.01.2018, 18 Uhr zu Bulgakows „Der Meister und Margarita“

Liebe Freunde und Mitglieder der FGPh,

am kommenden Mittwoch findet die zweite Lesung in unserer Reihe „Literatur und Philosophie“ statt. Dieses Mal geht es um Michail Bulgakows „Der Meister und Margarita“. Bulgakows teils autobiographisches Meisterwerk ist nicht nur ein zeitkritischer Roman, der die kommunistischen Ideale der Stalin-Ära konfrontiert, sondern zugleich die christliche ‚Heilsgeschichte‘ neu erzählt – also einen Rundumschlag an philosophischen Themen beinhaltet, die wir mit Ihnen diskutieren möchten. Beginn ist um 18 Uhr c.t. in der Buchhandlung „Herr Heilmann – gute Bücher“ in der Karolinenstr. 22.

Wir würden uns freuen, Sie auch dieses Mal wieder zahlreich begrüßen zu können.

Mit besten Grüßen
Ihr Präsidium der FGPh

Ankündigung: Literatur und Philosophie

Lesungen und Diskussionsabende

Seit jeher gibt es eine enge Verbindung zwischen Philosophie und Literatur, die sehr verschiedene Facetten hat. Eine der schönsten und vergnüglichsten ist die Aufnahme philosophischer Fragen, Themen und Theorien in literarischen Werken. Von den Klassikern der griechischen Antike – Illias, Odyssee, u.v.a. – bis zu den großen Romanen des 20. Jahrhunderts – die „Buddenbrooks“, „Blechtrommel“, „Der Prozess“ usw. – reicht die Bandbreite an Weltliteratur, die uns immer wieder neue Perspektiven auf die Philosophie gewähren. Aus diesem großen Schatz der Literatur haben wir uns einige klassische Werke rausgesucht, die abstrakte theologische und teleologische, erkenntnis- und subjekttheoretische, v.a. auch immer wieder anthropologische und ethische Überlegungen konkret und anschaulich vor Auge führen. Schön und vergnüglich ist das Ganze, weil wir uns diesem Thema über Lesungen nähern können und wer vermisst nicht, die guten alten Kindheitstage, als uns noch Geschichten vorgelesen wurden.

Schauen Sie bei unserem aktualisierten Programm vorbei:

Theaterstück am Mittwoch 24.07.17., 18 c.t. Uhr, U2/00.25

Liebe Freunde und Mitglieder der FGPh,

am kommenden Mittwoch beschließen wir unsere Ringvorlesung „Wer bin ich? Wer sind wir?“ mit dem Theaterstück „Judas“ von Lot Vekemann.

Und jaich bin stolz auf diesen Namen

Ich spreche ihn gerne laut aus

Judas

Ich bin Judas.

 

Die Geschichte von Judas, dem Verräter, wird erzählt und beleuchtet. Doch nicht von außen, sondern, es ist Judas selbst, der nach 2000 Jahren zu dieser seiner Geschichte Stellung bezieht. Er möchte seine Sicht auf die Dinge schildern, seine Gründe aufführen und seine Tat somit wieder auf ein menschliches Maß bringen. Er möchte sich Judas nennen und dabei nicht als der Verräter gesehen werden, sondern als Mensch. Denn in dieser Geschichte wird eine Tatsache gern übersehen: Dass auch hinter Judas ein Mensch und nicht nur der Verräter steckt. Und wenn Judas wieder Mensch wird, wirft das unmittelbar eine Frage auf:

Wie viel Judas steckt dann in jedem Menschen?

Eine einstündige bewegende Geschichte erzählt von einem Mann, der viel zu sagen hat und noch vielmehr zum Nachdenken anregt ohne dabei vorwurfsvoll zu sein.

Er ist einfach nur Mensch. Ein Mensch namens Judas.

Christoph Auer wird für uns dieses Stück aufführen und wir hoffen Sie auch dieses Mal zahlreich begrüßen zu können.

Mit besten Grüßen
Ihr Präsidium der FGPh