Theaterstück am Mittwoch 24.07.17., 18 c.t. Uhr, U2/00.25

Liebe Freunde und Mitglieder der FGPh,

am kommenden Mittwoch beschließen wir unsere Ringvorlesung „Wer bin ich? Wer sind wir?“ mit dem Theaterstück „Judas“ von Lot Vekemann.

Und jaich bin stolz auf diesen Namen

Ich spreche ihn gerne laut aus

Judas

Ich bin Judas.

 

Die Geschichte von Judas, dem Verräter, wird erzählt und beleuchtet. Doch nicht von außen, sondern, es ist Judas selbst, der nach 2000 Jahren zu dieser seiner Geschichte Stellung bezieht. Er möchte seine Sicht auf die Dinge schildern, seine Gründe aufführen und seine Tat somit wieder auf ein menschliches Maß bringen. Er möchte sich Judas nennen und dabei nicht als der Verräter gesehen werden, sondern als Mensch. Denn in dieser Geschichte wird eine Tatsache gern übersehen: Dass auch hinter Judas ein Mensch und nicht nur der Verräter steckt. Und wenn Judas wieder Mensch wird, wirft das unmittelbar eine Frage auf:

Wie viel Judas steckt dann in jedem Menschen?

Eine einstündige bewegende Geschichte erzählt von einem Mann, der viel zu sagen hat und noch vielmehr zum Nachdenken anregt ohne dabei vorwurfsvoll zu sein.

Er ist einfach nur Mensch. Ein Mensch namens Judas.

Christoph Auer wird für uns dieses Stück aufführen und wir hoffen Sie auch dieses Mal zahlreich begrüßen zu können.

Mit besten Grüßen
Ihr Präsidium der FGPh

Vortrag von Prof. Dr. Andreas Trampota, Mi 18 Uhr c.t., U2/00.25

Liebe Freunde und Mitglieder der FGPh,

am kommenden Mittwoch wird Andreas Trampota unsere Ringvorlesung zum Thema „Wer bin ich? Wer sind wir?“ fortsetzen.

„Praktische Identitäten als Brücke zu einer robusten moralischen Identität?“

Eine personale Identität auszuprägen, die man verantworten kann, ist eine unvermeidliche Aufgabe im menschlichen Leben. Von diesem Selbstbild hängt es ab, was wir wertschätzen und als sinnvoll erachten, vor allem auch im Hinblick auf die unser Leben prägenden Formen des Handelns. Diese identitätsstiftende Einheit der Person gibt es für ein sich selbst bestimmendes Wesen wie den Menschen, das durch eine Vielzahl von praktischen Identitäten geprägt ist, immer nur in Form von personaler Integrität.

Wir würden uns freuen, Sie auch dieses Mal wieder zahlreich begrüßen zu können.

Mit besten Grüßen
Ihr Präsidium der FGPh

Vortrag von Dr. Fabian Geier, Mi 18 Uhr c.t., U2/00.25

Liebe Freunde und Mitglieder der FGPh,

am Mittwoch wird Dr. Fabian Geier unsere Ringvorlesung zum Thema Identität „Wer bin ich? Wer sind wir?“ fortsetzen. Diesmal geht es um die Bedeutung des eigenen Selbstverständnisses für unser Handeln.

„Wozu Identität? – Grundprobleme der Ethik der Selbstreflexion“
Identität überall: Ethnische oder sexuelle, berufliche oder religöse; als Krise oder als Stabilitätsanker; als Gegenstand von Stolz und Scham. Identität gilt dabei meistens als etwas Positives, Erstrebenswertes und Schuztbedürftiges. Man könnte aber auch einmal fragen, wozu Identität eigentlich gut ist; Wozu dient es und was macht es mit uns, wenn wir über einen selbstreflexiven Begriff bestimmten Eigenschaften, Bedürfnissen und Gewohnheiten eine gewisse Festigkeit verleihen? Und man könnte auch fragen, ob das denn immer nötig ist. Oder einfacher: Womit soll man sich eigentlich identifizieren?

Wir würden uns freuen, Sie wieder zahlreich begrüßen zu können.

Mit besten Grüßen
Sandra Frey
(Präsidentin der FGPh)

Vortrag von Sandra Frey, Mi 18 Uhr c.t., U2/00.25

Liebe Freunde und Mitglieder der FGPh,

am kommenden Mittwoch wird Dr. Sandra Frey das Hegelforum zum Thema Identität mit einem Vortrag zur Frage „Wer bin ich?“ fortsetzen.

„Wer bin ich?“ ist eine Frage mit der wir uns ein Leben lang auseinandersetzen. Sie gehört auch zu den zentralen Fragen der Philosophie. Der Vortrag wird versuchen, die wesentlichen Aspekte der philosophischen Antworten in fünf Hinsichten herauszuarbeiten: 1.) Mit der These der triadischen Struktur des (Selbst-)Bewusstseins erhalten wir eine Beschreibung dessen, was Bewusstseins ausmacht und können daher 2.) Bewusstsein von rein physischen Gegenständen abgrenzen. Darauf aufbauend lassen sich 3.) die erkenntnistheoretischen und 4.) ontologischen Dimensionen von (Selbst-)Bewusstseinstheorien genauer erläutern, um abschließend 5.) Selbstbewusstsein als Einheit von Bewusstsein und Körper thematisieren zu können.

Wir würden uns freuen, Sie auch dieses Mal wieder zahlreich begrüßen zu können.

Mit besten Grüßen
Christopher Pfromm
(Vizepräsident der FGPh)

Vortrag von Prof. Dr. Sabine Vogt am 03.05.17, 18 c.t. Uhr, U2/00.25

Liebe Freunde und Mitgllieder der FGPh,

am kommenden Mittwoch wird Prof. Dr. Sabine Vogt unsere diessemestrige Ringvorlesung, das Hegelforum zum Thema „Wer bin ich? Wer sind wir? Verschiedene Hinsichten auf Identität“ eröffnen mit einem Vortrag zu „Europas Identität und das antike Griechenland“.

Die Griechen im Athen des 5. Jahrhunderts vor Christus hätten sich wohl kaum träumen lassen, dass sie einmal als „Wiege Europas“ angesehen werden würden. Für sie war Europa eine Figur des Mythos und ein Kontinent, jedoch kein Konzept von kultureller, politischer oder historischer Gemeinsamkeit. Wie konnte es also kommen, dass spätestens in den Bildungstraditionen des 19. Jahrhunderts die Anfänge Europas im klassischen Athen festgemacht wurden? Der Vortrag zeigt auf, dass Athens Kultur und Gesellschaft einerseits stark von orientalischen Einflüssen geprägt war, dass es jedoch andererseits mit der Entwicklung der Demokratie einen Neuanfang ganz eigener Art schuf, der mit einigem Recht als prägend für Europa angesehen werden kann.

Wir würden uns sehr freuen, Sie zahlreich begrüßen zu können.

Mit besten Grüßen
Ihr Präsidium der FGPh

Ringvorlesung/ Hegelforum

Wer bin ich? Wer sind wir? Verschiedene Hinsichten auf Identität
Mittwoch, 18-20 Uhr (14tägig), U2/00.25

Die Frage nach unserer Identität beschäftigt uns ein Leben lang. Sie lässt uns nicht los. Sie hat zahlreiche und grundsätzliche Facetten, wie die nach der eigenen inneren Geschlossenheit, d.h. der Kontinuität meiner Identität über Zeit trotz aller Veränderungen, die ich durchlaufe, aber auch die nach unserer grundsätzlichen Verwurzelung innerhalb sozialer Gebilde. Normalerweise beschreiben wir uns selbst, indem wir uns Eigenschaften zuordnen, die von äußeren körperlichen Merkmalen über innere psychische Zustände bis hin zu unserer sozialen und ethnischen Zugehörigkeit oder unseren politischen Einstellung reichen. Einige dieser Eigenschaften ändern sich, andere sind von Dauer, von einigen sagen wir, dass sie uns wesentlich sind, andere dagegen eher nebensächlich. Unser Selbstbild ist damit äußerst komplex und vielseitig, beeinflusst unsere Wahrnehmung der Welt und unser Handeln. Mit der Ringvorlesung und der diesjährigen Hegelwoche werden wir einige dieser Aspekte unserer Identität beleuchten.

Podiumsdiskussion: „Wozu Philosophie: Berufliche Perspektiven nach dem Studium“ wird verschoben!

Liebe Freunde und Mitglieder der FGPh,

die für Freitag (17.02.2017) geplante Podiumsdiskussion und Ausstellungeröffnung  zum Thema „Wozu Philosophie: Berufliche Perspektiven nach dem Studium“ muss aus terminlichen Gründen leider verschoben werden. Sie wird nunmehr Ende des kommenden Sommersemesters voraussichtlich am 28.07.2017 stattfinden.

Mit besten Grüßen
Ihr Präsidium der FGPh

Vortrag von Prof. Dr. Gabriele de Anna, Mi 08.02.17, 18 c.t. Uhr, U2/00.25

Liebe Freunde und Mitglieder der FGPh,

am kommenden Mittwoch findet der letzte Vortrag in unserer diessemestrigen Ringvorlesung „Was und Wozu Philosophie?“ statt. Zum Abschluss wird Gabriele de Anna über das Verhältnis von „Philosophie und Naturwissenschaften“ sprechen.

Wie unterscheiden sich Philosophie und Naturwissenschaften? Eine Antwort auf die Frage fällt nicht leicht: beide versuchen Realität zu erkennen und wollen (die Möglichkeit von) Erfahrungen erklären. Aus positivistischer Sicht, die heute noch so vertreten wird, benutzen die Naturwissenschaften jedoch die bessere Methode, weshalb die Philosophie nicht nur altmodisch erscheint, sondern auch als unglaubwürdig angesehen wird. Betrachtet man das methodische Vorgehen der Naturwissenschaften jedoch genauer, wird deutlich, dass mit ihm nicht alle Erfahrungen erklärt werden können. Hier kommt die Philosophie ins Spiel: Philosophie und Naturwissenschaften können deshalb zusammen arbeiten, weil die Philosophie erklären muss, wie die Ergebnisse der Naturwissenschaften zusammen mit anderen Aspekten einen ganzheitlichen Blick auf Erfahrung ermöglichen.

Wir würden uns freuen, Sie wieder zahlreich begrüßen zu können.

Mit besten Grüßen
Ihr Präsidium der FGPh

Vortrag von Prof. Dr. Christian Schäfer am Mi 25.01.2017 um 18 Uhr c.t. im Raum U2/00.25

Liebe Freunde und Mitglieder der FGPh,

am kommenden Mittwoch wird Christian Schäfer im Rahmen unserer Ringvorlesung „Was und Wozu Philosophie?“ über tote alte Griechen sprechen.

Wer ein fremdes Land erobern will und dafür als Umsetzungsmittel die Wahl hat zwischen einer modernen Armee und einer antiken griechischen, tut gut daran, die moderne zu wählen. Wer ernsthaft krank ist und die Wahl hat zwischen einem modernen Arzt und einem antiken Arzt, ist gut beraten, den modernen Arzt zu wählen. Wer zum Mond fliegen will und die Wahl hat, dafür die antike Technik zu nutzen oder die moderne, ist gut beraten, die moderne Technik zu wählen. Wer die Welt rational erklären will und die Wahl hat zwischen der antiken Philosophie und der modernen, tut gut daran, die antike zu wählen. Aber warum ist das eigentlich so? Und sollten wir denn nicht besser in großspuriger Redlichkeit behaupten: Der tut gut daran, die Wahrheit zu wählen? Was haben ein paar griechische Freaks, die schon so lange tot sind, was alle anderen nicht haben? Oder ist das Problem eher: Hat irgendjemand anderes etwas, das sie nicht haben? Die Antwort auf diese Fragen zeigt, was es mit der Philosophie so auf sich hat.

Wir würden uns freuen, Sie wieder zahlreich zu diesem interessanten und sicherlich witzigen Vortrag begrüßen zu können.

Herzlich Ihr Präsidium der FGPh