Vortrag von Sandra Frey, Mi 18 Uhr c.t., U2/00.25

Liebe Freunde und Mitglieder der FGPh,

am kommenden Mittwoch wird Dr. Sandra Frey das Hegelforum zum Thema Identität mit einem Vortrag zur Frage „Wer bin ich?“ fortsetzen.

„Wer bin ich?“ ist eine Frage mit der wir uns ein Leben lang auseinandersetzen. Sie gehört auch zu den zentralen Fragen der Philosophie. Der Vortrag wird versuchen, die wesentlichen Aspekte der philosophischen Antworten in fünf Hinsichten herauszuarbeiten: 1.) Mit der These der triadischen Struktur des (Selbst-)Bewusstseins erhalten wir eine Beschreibung dessen, was Bewusstseins ausmacht und können daher 2.) Bewusstsein von rein physischen Gegenständen abgrenzen. Darauf aufbauend lassen sich 3.) die erkenntnistheoretischen und 4.) ontologischen Dimensionen von (Selbst-)Bewusstseinstheorien genauer erläutern, um abschließend 5.) Selbstbewusstsein als Einheit von Bewusstsein und Körper thematisieren zu können.

Wir würden uns freuen, Sie auch dieses Mal wieder zahlreich begrüßen zu können.

Mit besten Grüßen
Christopher Pfromm
(Vizepräsident der FGPh)

Vortrag von Prof. Dr. Sabine Vogt am 03.05.17, 18 c.t. Uhr, U2/00.25

Liebe Freunde und Mitgllieder der FGPh,

am kommenden Mittwoch wird Prof. Dr. Sabine Vogt unsere diessemestrige Ringvorlesung, das Hegelforum zum Thema „Wer bin ich? Wer sind wir? Verschiedene Hinsichten auf Identität“ eröffnen mit einem Vortrag zu „Europas Identität und das antike Griechenland“.

Die Griechen im Athen des 5. Jahrhunderts vor Christus hätten sich wohl kaum träumen lassen, dass sie einmal als „Wiege Europas“ angesehen werden würden. Für sie war Europa eine Figur des Mythos und ein Kontinent, jedoch kein Konzept von kultureller, politischer oder historischer Gemeinsamkeit. Wie konnte es also kommen, dass spätestens in den Bildungstraditionen des 19. Jahrhunderts die Anfänge Europas im klassischen Athen festgemacht wurden? Der Vortrag zeigt auf, dass Athens Kultur und Gesellschaft einerseits stark von orientalischen Einflüssen geprägt war, dass es jedoch andererseits mit der Entwicklung der Demokratie einen Neuanfang ganz eigener Art schuf, der mit einigem Recht als prägend für Europa angesehen werden kann.

Wir würden uns sehr freuen, Sie zahlreich begrüßen zu können.

Mit besten Grüßen
Ihr Präsidium der FGPh

Ringvorlesung/ Hegelforum

Wer bin ich? Wer sind wir? Verschiedene Hinsichten auf Identität
Mittwoch, 18-20 Uhr (14tägig), U2/00.25

Die Frage nach unserer Identität beschäftigt uns ein Leben lang. Sie lässt uns nicht los. Sie hat zahlreiche und grundsätzliche Facetten, wie die nach der eigenen inneren Geschlossenheit, d.h. der Kontinuität meiner Identität über Zeit trotz aller Veränderungen, die ich durchlaufe, aber auch die nach unserer grundsätzlichen Verwurzelung innerhalb sozialer Gebilde. Normalerweise beschreiben wir uns selbst, indem wir uns Eigenschaften zuordnen, die von äußeren körperlichen Merkmalen über innere psychische Zustände bis hin zu unserer sozialen und ethnischen Zugehörigkeit oder unseren politischen Einstellung reichen. Einige dieser Eigenschaften ändern sich, andere sind von Dauer, von einigen sagen wir, dass sie uns wesentlich sind, andere dagegen eher nebensächlich. Unser Selbstbild ist damit äußerst komplex und vielseitig, beeinflusst unsere Wahrnehmung der Welt und unser Handeln. Mit der Ringvorlesung und der diesjährigen Hegelwoche werden wir einige dieser Aspekte unserer Identität beleuchten.

Podiumsdiskussion: „Wozu Philosophie: Berufliche Perspektiven nach dem Studium“ wird verschoben!

Liebe Freunde und Mitglieder der FGPh,

die für Freitag (17.02.2017) geplante Podiumsdiskussion und Ausstellungeröffnung  zum Thema „Wozu Philosophie: Berufliche Perspektiven nach dem Studium“ muss aus terminlichen Gründen leider verschoben werden. Sie wird nunmehr Ende des kommenden Sommersemesters voraussichtlich am 28.07.2017 stattfinden.

Mit besten Grüßen
Ihr Präsidium der FGPh

Vortrag von Prof. Dr. Gabriele de Anna, Mi 08.02.17, 18 c.t. Uhr, U2/00.25

Liebe Freunde und Mitglieder der FGPh,

am kommenden Mittwoch findet der letzte Vortrag in unserer diessemestrigen Ringvorlesung „Was und Wozu Philosophie?“ statt. Zum Abschluss wird Gabriele de Anna über das Verhältnis von „Philosophie und Naturwissenschaften“ sprechen.

Wie unterscheiden sich Philosophie und Naturwissenschaften? Eine Antwort auf die Frage fällt nicht leicht: beide versuchen Realität zu erkennen und wollen (die Möglichkeit von) Erfahrungen erklären. Aus positivistischer Sicht, die heute noch so vertreten wird, benutzen die Naturwissenschaften jedoch die bessere Methode, weshalb die Philosophie nicht nur altmodisch erscheint, sondern auch als unglaubwürdig angesehen wird. Betrachtet man das methodische Vorgehen der Naturwissenschaften jedoch genauer, wird deutlich, dass mit ihm nicht alle Erfahrungen erklärt werden können. Hier kommt die Philosophie ins Spiel: Philosophie und Naturwissenschaften können deshalb zusammen arbeiten, weil die Philosophie erklären muss, wie die Ergebnisse der Naturwissenschaften zusammen mit anderen Aspekten einen ganzheitlichen Blick auf Erfahrung ermöglichen.

Wir würden uns freuen, Sie wieder zahlreich begrüßen zu können.

Mit besten Grüßen
Ihr Präsidium der FGPh

Vortrag von Prof. Dr. Christian Schäfer am Mi 25.01.2017 um 18 Uhr c.t. im Raum U2/00.25

Liebe Freunde und Mitglieder der FGPh,

am kommenden Mittwoch wird Christian Schäfer im Rahmen unserer Ringvorlesung „Was und Wozu Philosophie?“ über tote alte Griechen sprechen.

Wer ein fremdes Land erobern will und dafür als Umsetzungsmittel die Wahl hat zwischen einer modernen Armee und einer antiken griechischen, tut gut daran, die moderne zu wählen. Wer ernsthaft krank ist und die Wahl hat zwischen einem modernen Arzt und einem antiken Arzt, ist gut beraten, den modernen Arzt zu wählen. Wer zum Mond fliegen will und die Wahl hat, dafür die antike Technik zu nutzen oder die moderne, ist gut beraten, die moderne Technik zu wählen. Wer die Welt rational erklären will und die Wahl hat zwischen der antiken Philosophie und der modernen, tut gut daran, die antike zu wählen. Aber warum ist das eigentlich so? Und sollten wir denn nicht besser in großspuriger Redlichkeit behaupten: Der tut gut daran, die Wahrheit zu wählen? Was haben ein paar griechische Freaks, die schon so lange tot sind, was alle anderen nicht haben? Oder ist das Problem eher: Hat irgendjemand anderes etwas, das sie nicht haben? Die Antwort auf diese Fragen zeigt, was es mit der Philosophie so auf sich hat.

Wir würden uns freuen, Sie wieder zahlreich zu diesem interessanten und sicherlich witzigen Vortrag begrüßen zu können.

Herzlich Ihr Präsidium der FGPh

Vortrag von Dr. Matthias Scheerbaum, Mi 11.01.2017, 18 c.t., U2/00.25

Liebe Freunde und Mitglieder der FGPh,

am kommenden Mittwoch wird Matthias Scherbaum unsere Ringvorlesung „Was und Wozu Philosophie“ im neuen Jahr fortsetzen. Diesmal geht es um das Thema „Philosophie als Lebenspraxis“.

Die philosophische Lebenspraxis unterscheidet sich von allen anderen Lebensvollzügen dadurch, dass sie sich in jeder Hinsicht unter den Anspruch von Wahrheit stellt. Dies bestimmt nicht nur die wissenschaftliche Arbeitsweise des Philosophen, sondern auch seine alltägliche Haltung in den verschiedenen Lebenssituation. Angesichts der Herausforderungen des zeitgenössischen Nihilismus versucht der Vortrag zu illustrieren, wie eine philosophische Lebenspraxis in concreto aussehen kann.

Wir würden uns freuen, Sie wieder zahlreich zu diesem spannenden Vortrag begrüßen zu können.

Mit besten Grüßen
Ihr Präsidium der FGPh

Weihnachtsfeier

Liebe Freunde und Mitglieder der FGPh,

am kommenden Mittwoch lädt die FGPh im Anschluss an den Vortrag von Dominik Klein im Rahmen der Ringvorlesung „Was und Wozu Philosophie?“ zur Weihnachtsfeier in der Galerie am Stephansberg ein.

Mit Glühwein und Gebäck, bei guter Laune und hoffentlich unterhaltsamen (philosophischen) Gesprächen wollen wir uns in Weihnachtsstimmung bringen. Wir hoffen Sie auch hierzu zahlreich begrüßen zu können.

Mit besten Grüßen
Ihr Präsidium der FGPh

Vortrag von Dr. Dominik Klein: Philosophie mit Computern – geht das? Mi 18 Uhr c.t., U2/00.25

Liebe Freunde und Mitglieder der FGPh,

am kommenden Mittwoch wird Dominik Klein den nächsten interessanten Vortrag „Philosophie mit Computern – geht das?“ im Rahmen unserer Ringvorlesung „Was und Wozu Philosophie?“ halten.

Computersimulationen sind in der heutigen Wissenschaft allgegenwärtig. Naturwissenschaftler setzen Simulationen ein, um den Klimawandel zu verstehen oder Erdbeben zu antizipieren. Sozialwissenschaftler nutzen  Computer, um die Wirtschaftsentwicklung zu prognostizieren oder Wahlergebnisse vorherzusagen. Selbst Historiker setzen auf Computer,
etwa wenn es darum geht, Details der Völkerwanderung zu verstehen. Aber in der Philosophie? Die Philosophie beschäftigt sich doch mit Fragen des Idealen oder Normativen – wie könnten Computersimulationen dabei helfen?
Der Referent wird mit seinem Vortrag zeigen, wo Simulationen in aktuellen philosophischen Debatten eingesetzt werden, und welche Erkenntnisse man sich daraus erhofft. Die Diskussion wird uns unter anderem in die Nähe hochaktueller Themen, wie Filterblasen im politischen Diskurs führen.

Wir würden uns freuen, Sie wiederum zahlreich begrüßen zu können.

Mit besten Grüßen
Ihr Präsidium der FGPh

Vortrag von Prof. Christian Illies am Mittwoch um 18 c.t., U2/00.25

Liebe Freunde und Mitglieder der FGPh,

am kommenden Mittwoch erwartet Sie der spannende Vortrag von Christian Illies „Hinter der Bühne: Philosophische Analysen politischer Entwicklung“ in unserer Ringvorlesung „Was und wozu Philospie?“.

Die Reporter von Gala versprechen einen Blick auf die Sterne und Sternchen hinter der Show-Bühne der Wirklichkeit und der investigative Journalismus ist dafür berüchtigt, aus den eher unerfreulichen Hinterzimmern der Politik pikante Skandale ans Licht zu zerren. Historiker sind eine Kombination von beiden, nur kommen sie in der Regel zu spät, wenn sie berichten, was in den dunklen Rumpelkammern der Geschichte einstmals gefunden werden hätte können. Die politische Theorie ist da schon aktueller und will mit ihren methodischen Scheinwerfern die Strippenzieher auf der gegenwärtigen politischen Bühne ausleuchten.
Wofür braucht es da noch die Philosophie? Natürlich, Sie kann der Politik Flausen ins Ohr setzen, und ihr sagen, wie sie die Welt zu verändern hat. Das kann gewaltig schief gehen, wie wir seit Marx wissen – aber auch sehr wichtig sein, wie uns die Menschenrechtsdiskussion oder Debatten über Gerechtigkeit zeigen. Die Philosophie kann durchaus klären, was sein soll. Aber kann sie uns auch helfen, zu verstehen, was ist? Kann man mit ihr hinter die Bühne des offensichtlich Erscheinenden treten, um besser zu verstehen, was auf dieser Bühne gespielt wird? Welche Erkenntnisse könnten das sein – und welche Relevanz hätten sie, wenn überhaupt, für den Theatersaal der Weltpolitik?
Glücklicherweise ist es eine uralte Frage der Philosophie, wofür es sie überhaupt gibt. Deswegen darf sie sich auch ganz ungeniert dieser besonderen annehmen: Wozu könnte ein philosophisches Nachdenken über die Hintergründe der Politik dienen?

Wir würden uns freuen, Sie wieder zahlreich begrüßen zu können.

Mit besten Grüßen
Ihr Präsidium der FGPh