Vortrag von Prof. Mario Wenning: Das Fabelhafte: Konturen einer west-östlichen Tierphilosophie, am 05.02.20, 18 Uhr c.t., U2/00.25

Liebe Freunde und Mitglieder der FGPh,

am kommenden Mittwoch wird Herr Prof. Mario Wenning die Ringvorlesung der FGPh zur Asiatischen Philosophie mit seinem Vortrag zu „Das Fabelhafte: Konturen einer west-östlichen Tierphilosophie“ abschließen.

Der Vortrag widmet sich Tierdarstellungen in der chinesischen Philosophie und Kultur. Ausgehend von exemplarischen Tieren im „Zhuangzi“ und „Die Reise in den Westen“ werden zwei Funktionen genauer untersucht: Tiere als Parodien menschlichen Strebens und Tiere als utopische Lebensformen. Zudem wird der Frage nachgegangen, welche Berührungspunkte und Unterschiede es zwischen der Welt des „Fabelhaften“ in China und Europa gibt.

Wir würden uns freuen, wenn wir sie auch dieses Mal zahlreich begrüßen könnten.

Mit besten Grüßen
Ihr Präsidium der FGPh

Vortrag von Prof. Dr. Michael Beany: Roaming in Chinese Philosophy: Exploring the Happy Fish Dialogue in the Zhuangzi, am 22.01.20, 18 Uhr c.t., U2/00.25

Liebe Freunde und Mitglieder der FGPh,

am kommenden Mittwoch wird Herr Prof. Michael Beany die Ringvorlesung der FGPh zur Asiatischen Philosophie fortsetzen. Wiederum wird es um die chinesische Philosophie im Zhuangzi gehen: „Roaming in Chinese Philosophy: Exploring the Happy Fish Dialogue in the Zhuangzi“.
The happy fish dialogue in the Zhuangzi is one of the most famous passages in ancient Chinese literature. Although very short, it has generated a multitude of different interpretations, and is often used as a site for making claims about Chinese philosophy or Daoism, in particular. In this talk I shall look at a representative sample of recent (English-language) interpretations, interpretations whch reveal the philosophical views and approaches of their advocates. I shall frame my discussion in the broader context of Zhuangzi’s perspectivism, which I also see as offering a way to defend the value and fruitfulness of comparative philosophy.

Anbei finden Sie dazu auch ein handout.

Wir würden uns freuen, Sie wieder zahlreich begrüßen zu dürfen.

Mit besten Grüßen
Ihr Präsidium der FGPh

 

Happy fish texts

Philosophische Gespräche Bamberg – Die Immaterialität der Rationalität: Aktuelle Perspektiven auf eine antike These, 17. und 18. Januar 2020, Raum im ZIS: FL2/01.01

Die Philosophie des Geistes war im 20. Jahrhundert von naturalistischen Ansätzen dominiert. Jedoch ist sie in den vergangen fünfundzwanzig Jahren in Bewegung geraten. Und die Bewegung ist en gros eine Abkehr von reduktiv-naturalistischen Ansätzen.Dabei lassen sich drei Grundprobleme für die ontologischen und epistemischen Reduktionsprojekte von Naturalistinnen ausmachen: (1) Das Qualia-Problem; (2) die Intentionalität des menschlichen Geistes;(3) die Rationalität des menschlichen Geistes.

In zeitgenössischen Debatten dominiert das Qualia-Problem. Traditionelle Argumente gegen die Naturalisierbarkeit des Geistes stützen sich dagegen gerade auf die Eigenschaften des Geistes, rational zu sein. Angefangen von Platon über Aristoteles, Thomas von Aquin, Descartes, Leibniz, Spinoza, Kant, Hegel bis hin zu Husserl findet sich eine große Tradition, die gerade die menschliche Rationalität als intrinsisch unabhängig von den materiellen und natürlichen Gegebenheiten versteht.

Doch lässt sich an den traditionellen Argumenten über den menschlichen Geist festhalten? Und welches Bild über den menschlichen Geist gewinnen wir über die traditionellen Konzeptionen? Diesen Fragen ist sind die philosophischen Gespräche in Bamberg gewidmet. Ziel ist es, über die Evaluation von historischen Projekten ein Angebot für eine zeitgenössische Philosophie des Geistes zu erarbeiten, die sich jenseits eines einseitigen Naturalismus verortet. Zu diesem Zweck möchten wir mit unseren Gästen Prof. Andreas Schmidt und Prof. Henning Tegtmeyerins Gespräch kommen die uns helfen, ein solches Bild des Geistes zu gewinnen. Beide haben in ihren Publikationen gezeigt, wie lebendig und systematisch relevant die Geschichte der Philosophie ist, und zugleich, wie ein klares, systematisches Denken auch die Klassiker der Philosophiegeschichte aufschließen kann.

 

Voraussetzung für die Teilnahme ist eine kurze Anmeldung unter gustav.melichar@uni-bamberg.de, vor allem aber die gründliche Lektüre der Texte der Vortragenden.

 

Programm Freitag, den 17. Januar 2020

14Uhr Begrüßung und Einführung
14:30–16:30Uhr Paper und KurzvortragProf. Schmidt
16:45–18:45Uhr Paper und Kurzvortrag Melichar
Ab 19:00 Uhr Conference Dinner und gemütliches Beisammensein im Eckhards

 

Programm Samstag, den 18. Januar 2020

9:00 – 11Uhr Paper und Kurzvortrag Prof. Tegtmeyer
11:15 – 13 Uhr Abschlussgespräch mit Diskussionsthesen der TeilnehmerInnen
13:00 Uhr Schlusswort
13:15Uhr Gemeinsames Mittagessen
15 Uhr Stadtführung Bamberg

 

WorkshopTegtmeyer und Schmidt_Poster_A3

Vortrag von PD Dr. Zhuofei Wang: Aus-sich-Heraustreten. Eine chinesische Perspektive, am 08.01.20, 18 Uhr c.t., U2/00.25

Liebe Freunde und Mitglieder der FGPh,

am kommenden Mittwoch wird Frau PD Dr. Zhuofei Wang die Ringvorlesung der FGPh zur Asiatischen Philosophie fortsetzen. Dieses Mal geht es um feine Verbindung von kantischer Ästhetik und chinesischer Philosophie: „Aus-sich-Heraustreten. Eine chinesische Persepektive“.
Ausgehend von einer kritischen Auseinandersetzung mit der subjektorientierten kantischen Ästhetik widmet sich der Vortrag der Auswirkung des Dinges auf sinnliche Aktivitäten. Besonders Wert wird auf das Konzept Aus-sich-Heraustreten gelegt. Das Aus-sich-Heraustreten betrifft im Grunde einen Prozess, in dem sich das Ding manifestiert und präsent macht. Dieser Prozess hängt nicht vom subjektiven Einfluss ab, sondern von der Kraft des Dinges selbst. In dem Vortrag möchte Frau Wang darauf hinweisen, dass eine Überlegung des Aus-sich-Heraustretens auch auf die chinesische Philosophie und Ästhetik, die auf dem Konzept des Qi basieren, zurückgreifen kann. Im Mittelpunkt der Betrachtung stehen drei Fragen: 1. Unter welchen Bedingungen ist das Aus-sich-Heraustreten möglich? 2. Wie ist es möglich, das aus-sich-heraustretende Ding wahrzunehmen? 3. Wie trägt das Konzept des Aus-sich-Heraustretens dazu bei, das Bewusstsein für ein Lebensumfeld zu wecken, das aus natürlichen und künstlichen Elementen besteht?
Wir würden uns freuen, Sie wieder zahlreich begrüßen zu dürfen.
Mit besten Grüßen
Ihr Präsidium der FGPh

Weihnachtsfeier der FGPh am 11.12.18 ab 20 Uhr in der Galerie am Stephansberg

Liebe Freunde und Mitglieder der FGPh,

am kommenden Mittwoch lädt die FGPh zur alljährlichen Weihnachtsfeier in die Galerie am Stephansberg ein.

Mit Glühwein und Gebäck, Suppe und Schokoladenkuchen, bei guter Laune und hoffentlich unterhaltsamen (philosophischen) Gesprächen wollen wir uns in Weihnachtsstimmung bringen. Passend zum Thema der Ringvorlesung wird es dieses Mal auch asiatische kulinariche Leckerbissen, Gedichte und Klänge geben. Auch andere musikalische Beiträge sind willkommen.

Wir hoffen Sie auch hierzu zahlreich begrüßen zu können und freuen uns auf Ihre Beiträge.

Mit besten Grüßen
Ihr Präsidium der FGPh

Meditationsworkshop der FGPh mit Nadja Zindel, Mi 18-20 Uhr, U2/00.25

Liebe Freunde und Mitglieder der FGPh,

am Mittwoch wird Nadja Zindel unsere Reihe zur asiatischen Philosophie mit einem Meditationsworkshop fortsetzen.

Viele Menschen wissen mittlerweile, dass Meditation gut sein soll. Nur wenige hingegen können mit dem Begriff mehr anfangen, als dass man im Schneidersitz mit geschlossenen Augen still dasitzen soll. Daher werden in diesem praxisorientierten Workshop verschiedene Meditationstechniken vorgestellt und angeleitet, um einen detaillierteren Einblick in die Meditationspraxis zu erhalten und persönliche Erfahrungen mit dem Meditieren machen zu können. Über den so möglich werdenden interaktiven Erfahrungsaustausch werden auch theoretische und wissenschaftliche Hintergrundinformationen rund um das Thema Meditation erarbeitet.

Wir würden uns freuen, wenn wir Sie auch dieses Mal wieder zahlreich begrüßen könnten.

Mit besten Grüßen
Ihr Präsidium der FGPh

FGPh-Workshop von Andreas Hoffmann: Praktische Grundlagen des Quigong, Mi 18 Uhr c.t., U2/00.25

Liebe Freunde und Mitglieder der FGPh,

am kommenden Mittwoch wird Andreas Hoffmann im Rahmen unserer Ringvorlesung zur Asiatischen Philosophie einen Workshop zu den Praktischen Grundlagen des Quigong geben.

Auf der Suche nach dem Qi: in dem Workshop sind alle Teilnehmer eingeladen selber eine konkrete Erfahrung mit Qigong Übungen zu machen und das „innere Lächeln“ zu entwickeln. Einfache sanfte Körperübungen zu den Leitbahnen (Meridiane) kombiniert mit heilsamen Vorstellungsübungen der 5 Elemente (Wandlungsphasen) werden aus der Shaolin Tradition und Wudang Tradition aus China vorgestellt. Andreas Hoffmann lernt, forscht und lehrt seit über 30 Jahren in Hong Kong und China Qigong. 

Themen:

  • Reinigungsübungen (Wasser)
  • Qigong Übungen mit Atmen
  • Übungen zum „inneren Feuer“ (Feuer)
  • Übungsbeispiel aus dem Baduanjin
  • Übungsbeispiel aus dem YiJinJing
  • Übungen zu den Qi Hauptleitbahnen
  • Übungen zu den Sonderleitbahnen
  • Übungen für den Geist (Shen)

Wir würden uns freuen, wenn wir Sie auch dieses Mal wieder zahlreich zu diesem spannenden Thema und den praktischen Übungen begüßen können.

Mit besten Grüßen
Ihr Präsidium der FGPh

FGPh-Vortrag von Tomoki Sakata (M.A.): Nishida und Suzuki. Zwei Ansätze der Versöhnung zwischen Westen und Osten, Mi 18 Uhr c.t., U2/00.25

Liebe Freunde und Mitglieder der FGPh,

am kommenden Mittwoch wird Tomoki Sakata den zweiten Vortrag in unserer Ringvorlesung zur Asiatischen Philosophie halten. Dieses Mal machen wir einen Abstecher in die japanische Philosophie und Herr Sakata wird uns die Ansätze von Nishida und Suzuki vorstellen, „Zwei Ansätze zur Versöhnung von Westen udn Osten“.

Kitaro Nishida (1870-1945) und Daisetz T. Suzuki (1870-1966) zählen zu den wichtigsten Denkern Japans aus der Epoche, in der die intellektuelle Auseinandersetzung zwischen Osten und Westen einen geschichtlichen Höhepunkt erreicht hat. Nishida als der erste vom Westen anerkannte Philosoph und Suzuki als der im Westen berühmte Verkünder der buddhistischen Philosophie bemühten sich, ihren unerschütterlichen Glauben an den Zen-Buddhismus in verschiedenen Gebieten und methodischen Ansätzen zu vertreten und zu verbreiten. Einer der zentralen Begriffe, die von Nishida und Suzuki in ihrer gegenseitigen gedanklichen Korrespondenz konzipiert wurden, war die „Selbst-Identität der absoluten Widersprüche“, in der eine neue Einsicht in die dialektische Welt und eine Erlösung von derselben gewonnen werden kann. Osten und Westen, Buddha und Gott, Kosmos und Individuum, Tod und Leben… alle Widersprüche verschmelzen miteinander, weil, und zwar nur weil sie absolut widersprüchlich sind. Ihre Selbst-Identität ist deshalb ebenso nichts anderes als ein Widerspruch und unfassbar, das aber nicht bedeutet, dass wir diese ‘Erleuchtung’ nicht erfahren könnten.

Wir würden uns freuen, wenn wir Sie auch dieses Mal wieder zahlreich zu diesem spannenden Thema begüßen können.

Mit besten Grüßen
Ihr Präsidium der FGPh

FGPh-Vortrag von Prof. Dr. Graham Parkes: In the Light of Heaven before Sunrise. Zhuangzi and Nietzsche on Transperspectival Experience, 18 Uhr c.t., U2/00.25

Liebe Freunde und Mitglieder der FGPh,

am kommenden Mittwoch eröffnen wir unsere Ringvorlesung in diesem Wintersemester Asiatischen Philosophie. näheres zum Programm können Sie auf unserer Homepage erfahren: http://fgph.de/programm/.

Den Eröffnungsvortrag wird Prof. Dr. Graham Parkes von der Universität Wien halten. Er widmet sich dem Thema „In the Light of Heaven before Sunrise. Zhuangzi and Nietzsche on Transperspectival Experience“.

„Zhuangzi and Nietzsche have both been described as holding some kind of perspectivism, as well as being against anthropocentrism. A comparison of the two thinkers raises some interesting questions, the answers to which help us get clearer about what each is saying about these two topics. Some commentators claim that Nietzsche believes we can never transcend the human perspective, but a comparison with Zhuangzi highlights passages in his writings that suggest otherwise. In particular, an examination of the ‘Equalizing Assessments of Things’ (Qiwulun) chapter of the Zhuangzi along with the ‘Before the Sunrise’ chapter of Thus Spoke Zarathustra prompts the question: How does the Daoist sage’s ‘letting all things bask in the broad daylight of Heaven’ compare with Zarathustra’s blessing, ‘to stand over each and every thing as its own Heaven’? The answer brings to light some previously unnoticed parallels that enhance our appreciation of both thinkers.“

Wir würden uns freuen, wenn wir Sie auch dieses Mal wieder zahlreich zu diesem spannenden Thema begüßen können.

Mit besten Grüßen
Ihr Präsidium der FGPh

FGPh-Vortrag von Prof. Dr. Sasch Dickel: Mensch und Maschine. Zur Problematik einer Differenz, 18 Uhr c.t., U2/00.25

Liebe Freunde und Mitglieder der FGPh,

am kommenden Mittwoch wird Jun.-Prof. Dr. Sascha Dickel von der Univesität Mainz  in unserer Ringvorlesung „Zwischen Star Trek und Matrix. (Philosophische) Perspektiven auf Digitalisierung, KI und Transhumanismus“ vortragen. Er wird zum Thema „Mensch und Maschine. Zur Problematik einer Differenz“ aus soziologischer Sicht sprechen.

Die Grenzen zwischen Mensch und Maschine sind in Zeiten der Digitalisierung fragil geworden. Der Grund dafür wird oft in der ‚Intelligenz‘ digitaler Technik gesucht. In diesem Vortrag wird demgegenüber die These entfaltet, dass die entscheidendere kulturelle Verunsicherung im Mensch-Maschine-Verhältnis nicht einer ‚Intelligenz‘ der Maschinen zuzuschreiben ist sondern ihrer neuen sozialen Rolle: Maschinen beginnen mit uns zu sprechen und präsentieren sich uns als soziales Gegenüber. Soziale Maschinen begegnen uns nicht mehr nur in der Science Fiction. Sie begegnen uns vermehrt auch im Alltag –  man denke etwa an Siri oder Alexa. Sind wir dazu bereit, kommunizierende Maschinen als neue Gesellschaftsmitglieder anzuerkennen?

Wir würden uns freuen, wenn wir Sie auch dieses Mal wieder zahlreich zu diesem spannenden Thema begüßen können.

Mit besten Grüßen
Ihr Präsidium der FGPh