Weihnachtsfeier

Liebe Freunde und Mitglieder der FGPh,

am kommenden Mittwoch lädt die FGPh im Anschluss an den Vortrag von Dominik Klein im Rahmen der Ringvorlesung „Was und Wozu Philosophie?“ zur Weihnachtsfeier in der Galerie am Stephansberg ein.

Mit Glühwein und Gebäck, bei guter Laune und hoffentlich unterhaltsamen (philosophischen) Gesprächen wollen wir uns in Weihnachtsstimmung bringen. Wir hoffen Sie auch hierzu zahlreich begrüßen zu können.

Mit besten Grüßen
Ihr Präsidium der FGPh

Vortrag von Dr. Dominik Klein: Philosophie mit Computern – geht das? Mi 18 Uhr c.t., U2/00.25

Liebe Freunde und Mitglieder der FGPh,

am kommenden Mittwoch wird Dominik Klein den nächsten interessanten Vortrag „Philosophie mit Computern – geht das?“ im Rahmen unserer Ringvorlesung „Was und Wozu Philosophie?“ halten.

Computersimulationen sind in der heutigen Wissenschaft allgegenwärtig. Naturwissenschaftler setzen Simulationen ein, um den Klimawandel zu verstehen oder Erdbeben zu antizipieren. Sozialwissenschaftler nutzen  Computer, um die Wirtschaftsentwicklung zu prognostizieren oder Wahlergebnisse vorherzusagen. Selbst Historiker setzen auf Computer,
etwa wenn es darum geht, Details der Völkerwanderung zu verstehen. Aber in der Philosophie? Die Philosophie beschäftigt sich doch mit Fragen des Idealen oder Normativen – wie könnten Computersimulationen dabei helfen?
Der Referent wird mit seinem Vortrag zeigen, wo Simulationen in aktuellen philosophischen Debatten eingesetzt werden, und welche Erkenntnisse man sich daraus erhofft. Die Diskussion wird uns unter anderem in die Nähe hochaktueller Themen, wie Filterblasen im politischen Diskurs führen.

Wir würden uns freuen, Sie wiederum zahlreich begrüßen zu können.

Mit besten Grüßen
Ihr Präsidium der FGPh

Vortrag von Prof. Christian Illies am Mittwoch um 18 c.t., U2/00.25

Liebe Freunde und Mitglieder der FGPh,

am kommenden Mittwoch erwartet Sie der spannende Vortrag von Christian Illies „Hinter der Bühne: Philosophische Analysen politischer Entwicklung“ in unserer Ringvorlesung „Was und wozu Philospie?“.

Die Reporter von Gala versprechen einen Blick auf die Sterne und Sternchen hinter der Show-Bühne der Wirklichkeit und der investigative Journalismus ist dafür berüchtigt, aus den eher unerfreulichen Hinterzimmern der Politik pikante Skandale ans Licht zu zerren. Historiker sind eine Kombination von beiden, nur kommen sie in der Regel zu spät, wenn sie berichten, was in den dunklen Rumpelkammern der Geschichte einstmals gefunden werden hätte können. Die politische Theorie ist da schon aktueller und will mit ihren methodischen Scheinwerfern die Strippenzieher auf der gegenwärtigen politischen Bühne ausleuchten.
Wofür braucht es da noch die Philosophie? Natürlich, Sie kann der Politik Flausen ins Ohr setzen, und ihr sagen, wie sie die Welt zu verändern hat. Das kann gewaltig schief gehen, wie wir seit Marx wissen – aber auch sehr wichtig sein, wie uns die Menschenrechtsdiskussion oder Debatten über Gerechtigkeit zeigen. Die Philosophie kann durchaus klären, was sein soll. Aber kann sie uns auch helfen, zu verstehen, was ist? Kann man mit ihr hinter die Bühne des offensichtlich Erscheinenden treten, um besser zu verstehen, was auf dieser Bühne gespielt wird? Welche Erkenntnisse könnten das sein – und welche Relevanz hätten sie, wenn überhaupt, für den Theatersaal der Weltpolitik?
Glücklicherweise ist es eine uralte Frage der Philosophie, wofür es sie überhaupt gibt. Deswegen darf sie sich auch ganz ungeniert dieser besonderen annehmen: Wozu könnte ein philosophisches Nachdenken über die Hintergründe der Politik dienen?

Wir würden uns freuen, Sie wieder zahlreich begrüßen zu können.

Mit besten Grüßen
Ihr Präsidium der FGPh