Vortrag von PD Marko Fuchs am Mittwoch 31.10.18, 18 Uhr c.t., U2 00.25

Liebe Freunde und Mitglieder der FGPh,

wir freuen uns sehr, dass am kommenden Mittwoch PD Marko Fuchs unsere neue Ringvorlesung zum Thema „Jugend forscht – Einblicke in die philosophische Nachwuchsforschung“ für uns eröffnen wird. „Zeichen, Spiegel und spekulative Sätze – über An- und Abwesenheit des Absoluten“ – so lautet der Vortragstitel.

Die Frage nach dem Absoluten und dessen Bezug zum Individuum, insbesondere dem philosophierenden, scheint keine zu sein, die die heutige Philosophie noch in nennensertem Maße angeht. Der Vortrag widerspricht dieser Tendenz, geht der genannten Frage im Durchgang durch vier philosophiegeschichtliche Formen nach und versucht eine Antwort mit dem Verweis auf Gespräch und Schweigen.

Wir hoffen Sie auch diesmal wieder zahlreich begrüßen zu können.
Mit besten Grüßen
Ihr Präsidium der FGPh

Vernissage und Workshop mit Maxim Kantor

Liebe Mitglieder der FGPh,

die Fränkische Gesellschaft für Philosophie möchte als Mitveranstalter zu einer Vernissage und einem Workshop über Maxim Kantor eine herzliche Einladung aussprechen.

Am nächsten Freitag (26.10., 19 Uhr) wird in der Bibliothek TB1 eine Ausstellung mit Werken des russisch-französisch-englisch-deutschen Malers und Schriftstellers Maxim Kantor eröffnet. Zu der Vernissage sind Sie herzlich eingeladen (Eintritt frei).

Es ergeht aber auch Einladung zu dem anschließenden Tag (27.10.) des Philosophierens über die Kunst allgemein und speziell über die von Maxim Kantor, der auch dabei anwesend sein wird (siehe Anhang). Aber hierfür ist eine Anmeldung wegen der begenzten Räumlichkeiten erforderlich.

Es freut sich auf Ihre Teilnahme,
das Präsidium der FGPh

1810 896 Uni BA Maxim Kantor Flyer v04_md-1

Einladung_Kantor-1

Ringvorlesung Wintersemester 2018/19: Jugend forscht – Einblicke in die philosophische Nachwuchsforschung

Wenn Sie schon immer wissen wollten, was philosophische Forschung ausmacht und heute noch bedeuten kann und worüber man heutzutage überhaupt noch forscht, dann sollten Sie dieses Semester regelmäßig unsere Ringvorlesung besuchen. Über die kommenden Wochen werden Nachwuchswissenschaftler unserer Universität ihre Promotions- und Habilitationsprojekte oder andere Forschungsanliegen präsentieren und zur Diskussion stellen. Das Spektrum, das wir bieten können, ist recht breit gefächert: Über Untersuchungen zur Philosophie des Absoluten und Studien zur Sprachphilosophie und zur Rolle von Gefühlen in der Ethik bis hin zur Liberalismusforschung und Ästhetik der Kunst oder des Untergangs reicht das Forschungsfeld unseres Nachwuchses.

Das bedeutet zugleich, dass all diejenigen, die sich überlegen, auch in diese Richtung zu gehen, einen Einblick erhalten können, was auf sie zukommen wird.

Das aktuelle Programm finden Sie unter http://fgph.de/programm/.

Vortrag von Prof. Dr. Iris Hermann am Mittwoch, den 11.07.2018 um 18.00 Uhr, U2/00.25

Liebe Freunde und Mitglieder der FGPh,
am Mittwoch um 18.00 Uhr c.t. wird Prof. Dr. Iris Hermann zum Thema „Wittgensteins Überlegungen zu Schmerz und Sprache in den Philosophischen Untersuchungen“ sprechen, und damit unsere Ringvorlesung „Philosophie und Literatur“ beenden.

In seinem Spätwerk hat Wittgenstein u.a. diskutiert, wie zweifelhaft und unsicher, und doch elastisch, flexibel und glückend Kommunikation zwischen Menschen verlaufen kann. Sprache weist einen bestimmten Unsicherheitsfaktor auf, gerade diese Mehrdeutigkeit ist es aber, die Wittgensteins Überlegungen sehr attraktiv erscheinen lässt gerade dort, wo es darum geht, die grundlegenden Möglichkeiten und eben auch Begrenztheiten von Sprache zu erkunden.
Das möchte ich versuchen, Wittgensteins Überlegungen zu Sprache zu erkunden und ich möchte das an einem besonderen Beispiel tun, dem Sprechen über Schmerzen. Zum einen, weil ich es schon einmal mir ziemlich genau angeschaut habe, zum anderen, weil ich denke, dass es gerade dieses Beispiel ist, an dem Ludwig Wittgenstein uns zeigt, was ihm an menschlicher Kommunikation aufgefallen ist.
Im Vordergrund steht dabei die mündliche Kommunikation, dann aber auch das von Wittgenstein so benannte Sprachspiel. Damit meint er eine kulturelle Praktik, eine Übereinkunft konventioneller Art, in welcher Art und Weise Worte Sachverhalte bezeichnen sollen. Ein Sprachspiel umfasst auch nichtsprachliche Äußerungen. Um im Beispiel zu bleiben, zum Sprechen über Schmerz gehört auch das Schmerzbenehmen dazu, das aber kann kulturell unterschiedlich sein. Es geht in erster Linie um Sprache und Interaktion. Dabei geht es um Verstehen, das hat auch eine ethische Dimension: Im Bemühen, einen Menschen zu verstehen, bedeutet das in diesem speziellen Fall, dass sich gefragt wird, ob der andere Mensch Schmerzen hat, ob also Anlass besteht, ihm womöglich zu helfen oder auch ihn zu schonen.

Wir würden uns freuen, Sie wieder zahlreich begrüßen zu können.
Mit besten Grüßen
Ihr Präsidium der FGPh