Vortrag von Sebastian Meisel: Die Ästhetik des Untergangs am 28.11.18, um 18 Uhr c.t., U2.00.25

Liebe Freunde und Mitglieder der FGPh,

was fasziniert Menschen an Untergängen? Weshalb finden sich in jeder Kultur Prophezeiungen über das Weltende und den Zusammenbruch von Gemeinschaften? Und schließlich: welchen ästhetischen Wert haben solche fiktionalen Erzählungen? Um diese und andere Fragen soll es am kommenden Mittwoch, den 28.11.2018 um 18 Uhr c.t. in dem Vortrag von Sebastian Meisel zur „Ästhetik des Untergangs – Überlegungen zur Philosophie und Literatur der Moderne“ gehen. Sie sind eingeladen, sich mithilfe verschiedenster philosophischer und literarischer Werke auf eine Reise zu begeben, die die spezifische Schönheit im und durch den Untergang erklären soll. Dieses Thema ist nicht nur der dunklen Jahreszeit gewidmet, sondern wirft auch ein Schlaglicht auf die aktuellen Verwerfungen der westlichen Gesellschaften, in denen Untergangsnarrationen wieder einen großen Stellenwert haben. Das mag düster klingen, ist aber gar nicht, denn immerhin geht es auch um die Ästhetik des Untergangs.

Wir würden uns also freuen, wenn Sie sich von der düsteren Stimmung nicht abhalten lassen und wir Sie auch dieses Mal wieder zahlreich begrüßen können.

Mit besten Grüßen
Ihr Präsidium der FGPh

Vortrag von Katharina Meyer am Mitwoch 14.11.18, 18 Uhr c.t., U2 00.25

Liebe Freunde und Mitglieder der FGPh,

am kommenden Mittwoch wird Katharina Meyer mit einem Vortrags zu „Natüliche Sprachen? Antonio Rubios Auslegung der aristotelischen Sprachphilosophie“ unsere Ringvorlesung zum Thema „Jugend forscht – Einblicke in die philosophische Nachwuchsforschung“ fortführen.

Mit Aristoteles begründete sich eine Sprachphilosophie, in deren Tradition die mittelalterliche Scholastik mit solch großen Namen wie Thomas von Aquin oder Thomas von Erfurt steht. Doch dieser Vortrag wird ein eher weniger beachtetes – und zu Unrecht weniger beachtetes – Kapitel der Spätscholastik aufschlagen: Die Bedeutungslehre in Antonio Rubios „Logica Mexicana“. Bedeuten Worte auf natürliche Weise, oder ist Sprache ein kulturelles Phänomen? Dieser Frage, die aus einer sprachphilosophisch-linguistischen Diskussion des 20. Jahrhunderts zu stammen scheint, widmete sich Rubio schon in den Jahren um 1600. Die Antwort, die Rubio darauf findet, scheint auf den ersten Blick einfach, hat aber komplexe Folgen. Denn Rubio hat keine Scheu, sich auch von dem großen Aristoteles abzugrenzen, um eine Neuinterpretation der aristotelischen Lehre, mehr noch, eine eigene Sprachphilosophie vorzulegen.

Wir würden uns freuen, wenn wir Sie auch dieses Mal wieder zahlreich begrüßen könnten.

Mit besten Grüßen
Ihr Präsidium der FGPh