FGPh-Vortrag von Miquel Oliva Rioboó: Gefühle in der Ethik Schelers am 23.01.19 um 18 Uhr c.t., U2.00.25

Liebe Freunde und Mitglieder der FGPh,

Gefühle gelten öfter in der Ethik als Schwächen, die unterdrückt werden müssen, oder bestenfalls als Materie der moralischen Erfahrung, die durch die Vernunft gesteuert werden soll. Somit bieten sie selbst keine allgemeingültigen Richtlinien für das moralische Handeln an. Max Scheler versuchte Anfang des 20. Jahrhunderts eine emotionale und trotzdem apriorische Ethik mithilfe der Idee der Werte zu begründen. Am kommenden Mittwoch wird uns Miquel Oliva Rioboó in dieses spannende Themenfeld einführen.

Wir würden uns freuen, wenn wir Sie auch dieses Mal wieder zahlreich begüßen können.

Mit besten Grüßen für das noch june neue Jahr
Ihr Präsidium der FGPh

FGPh-Vortrag von Jana Funk: Die Freiheit und das Politische. Zwischen Indiffferenz und Paternalismus am 09.01.19 um 18 Uhr c.t., U2.00.25

Liebe Freunde und Mitglieder der FGPh,

mit der großen Frage nach der Freiheit starten wir ins neue Jahr 2019. Wir wollen alle frei sein, aber warum? Weil wir glauben, dass ein freies Leben ein besseres Leben ist. Doch was wir eigentlich unter Freiheit verstehen oder was es heißt, ein gutes Leben zu leben und in welchem Verhältnis Freiheit zum guten Leben steht, sind komplizierte Fragen. Diesen wird am kommenden Mittwoch den 09.01.19 Jana Funk in ihrem Vortrag „Die Freiheit und das Politische. Zwischen Indifferenz und Paternalismus“ nachgehen, um ein wenig Licht ins Dunkel der Verhältnisbestimmung zwischen dem Guten, dem Liberalismus und der Freiheit zu bringen.

Der Vortrag fügt sich ein in unsere Ringvorlesung „Jugend forscht – Einblicke in die philosophische Nachwuchsforschung“, denn in ihrer Dissertation setzt sich Jana Funk kritisch mit dem Freiheitsbegriff im Liberalismus auseinander. Es geht um eine begriffliche Schärfung und inhaltliche Bestimmung der Freiheit. Hierbei knüpft sie an die Differenzierung von negativer und positiver Freiheit an und versucht mit der modernen aristotelisch inspirierten praktischen Philosophie einen substantiellen Freiheitsbegriff zu begründen. Dieser dient als Grundlage für eine philosophische Kritik an der liberalen Theorie, die aufzeigen soll, dass die liberalen Mininmalkonzeptionen von Anthropologie und Ethik, wie die verfahrenstheoretische Methodik, zu begrifflichen Unterbestimmungen führen, die auch praktische Probleme nach sich ziehen.

Wir würden uns freuen, wenn wir zu einer wichtigen Debatte in unseren politisch bewegten Zeiten auch dieses Mal wieder zahlreich begüßen können.

Mit besten Grüßen für das noch junge neue Jahr
Ihr Präsidium der FGPh