FGPh-Vortrag von Prof. Dr. Ute Schmid: Künstliche Intelligenz als Partner – CognitiveEnhancement statt Digitale Verdummung, 18 Uhr c.t., U2/00.25

Liebe Freunde und Mitglieder der FGPh,

am kommenden Mittwoch wird Prof. Dr. Ute Schmid den dritten Vortrag in unserer Ringvorlesung „Zwischen Star Trek und Matrix. (Philosophische) Perspektiven auf Digitalisierung, KI und Transhumanismus“ halten. Frau Schmid hat den Lehrstuhl für Kognitive Systeme an der WIAI-Fakultät der Universität Bamberg inne und wird zum Thema „Künstliche Intelligenz als Partner – CognitiveEnhancement statt Digitale Verdummung“.

Die Entwicklung der KI betrachten viele Menschen eher mit Sorge als mit Begeisterung. Unter anderem besteht die Angst, dass KI Systeme Bewusstsein entwickeln und als super-intelligente, uns überlegene Systeme die Herrschaft übernehmen und uns vielleicht sogar ausrotten könnten. Wesentlich realer ist es, dass wir Menschen aus reiner Denkfaulheit zunehmenden den Maschinen wichtige Entscheidungen überlassen und dass wir gerne immer noch mehr Daten von uns preisgeben, wenn wir dafür Information und Waren immer noch bequemer geliefert bekommen. Im Vortrag halte ich ein Plädoyer für die Nutzung der KI zur kognitiven Unterstützung und Förderung der Menschen. Mensch-KI-Partnerschaften sollten dazu führen, dass Mensch und KI durch wechselseitige Erklärung voneinander lernen können und sich die jewiligen Schwächen eher ausgleichen als verstärken.

Wir würden uns freuen, wenn wir Sie auch dieses Mal wieder zahlreich zu diesem spannenden Thema begüßen können.

Mit besten Grüßen
Ihr Präsidium der FGPh

FGPh-Vortrag von Thomas Thein: Informationsethische Implikationen semantischer Suchmaschinen, am 15.05.19 um 18 Uhr c.t., U2/00.25

Liebe Freunde und Mitglieder der FGPh,

am kommenden Mittwoch wird Thomas Thein den zweiten Vortrag in unserer Ringvorlesung „Zwischen Star Trek und Matrix. (Philosophische) Perspektiven auf Digitalisierung, KI und Transhumanismus“ halten. Diesmal geht es um „Informationsehtische Implikationen semantischer Suchmaschinen“.

Suchmaschinen verwenden wir alle fast täglich. Sie leisten uns ohne Zweifel große Dienste und helfen uns im Worldwideweb zurecht zu finden. Wir hinterlassen dabei aber auch Spuren und v.a. Daten. Es bedarf deshalb durchaus einer kritischen Perspektive auf unseren Umgang mit den Suchmaschinen und den Umgang der Suchmaschinen mit (unseren) Daten. Beide Sichtweisen möchte Thomas Thein analysiern und uns näher bringen.

Wir würden uns freuen, wenn wir Sie auch dieses Mal wieder zahlreich zu diesem spannenden und hoch brisanten Thema begüßen können.

Mit besten Grüßen
Ihr Präsidium der FGPh

FGPh-Vortrag von Dr. Sandra Frey: Digitalisierung im Philosophieunterricht. Einsatz von Software zur Vermittlung philosophischer Methodenkompetenz, am 08.05.19 um 18 Uhr c.t., U2.00.25

Liebe Freunde und Mitglieder der FGPh,

am kommenden Mittwoch ist es wieder soweit, wir eröffnen die nunmehr 6. Ringvorlesung der FGPh, diesmal zum Thema „Zwischen Star Trek und Matrix. (Philosophische) Perspektiven auf Digitalisierung, KI und Transhumanismus“. Den Eröffnungsvortrag wird Dr. Sandra Frey halten.

Digitalisierung spielt zunehmend im Philosophieunterricht sowohl an Schulen als auch Universitäten eine Rolle. Dabei wird das durchaus komplexe Themenfeld aber zumeist nur von der thematischen Seite her beleuchtet und als lehrplanrelevanter Gegenstand für den Philosophie- und Ethikunterricht an Schulen und Universitäten aufgerollt. Kaum untersucht werden bisher die verschiedenen Möglichkeiten des Einsatzes von digitalen Medien zur Vermittlung philosophischer Methodenkompetenzen in Studium und Lehre, weshalb der Vortrag genau dies einmal in der Vordergrund stellt. Wenig Beachtung finden diese fachdidaktischen Überlegungen und Anschlussmöglichkeiten, weil weder die Fachdidkatik im Speziellen noch die Lehrer*innenausbildung im Allgemeinen in der Philosophie großes Ansehen genießen. Beides zu Unrecht.
Ausgehend von einem (philosophischen) Methodenkompetenzmodell, wird gezeigt, wie verschiedene Software sinnvoll zur Vermittlung von Reflexionskompetenzen und zur Unterrichtsplanung eingesetzt werden kann. Dabei wird an einige ausgewählte und erprobte analoge Lehr- und Lernmethoden angeknüpft, um einen Vergleich zu angemessenen digitalen Varianten zu bekommen. Diese sind auch anschlussfähig bspw. für die Vermittlung von Fähigkeiten der Textinterpretation im Philosophiestudium, bieten also sowohl Anregungen für Dozent*innen als auch Studierende.

Wir würden uns freuen, wenn wir Sie auch dieses Mal wieder zahlreich begüßen können.

Mit besten Grüßen
Ihr Präsidium der FGPh