Meditationsworkshop der FGPh mit Nadja Zindel, Mi 18-20 Uhr, U2/00.25

Liebe Freunde und Mitglieder der FGPh,

am Mittwoch wird Nadja Zindel unsere Reihe zur asiatischen Philosophie mit einem Meditationsworkshop fortsetzen.

Viele Menschen wissen mittlerweile, dass Meditation gut sein soll. Nur wenige hingegen können mit dem Begriff mehr anfangen, als dass man im Schneidersitz mit geschlossenen Augen still dasitzen soll. Daher werden in diesem praxisorientierten Workshop verschiedene Meditationstechniken vorgestellt und angeleitet, um einen detaillierteren Einblick in die Meditationspraxis zu erhalten und persönliche Erfahrungen mit dem Meditieren machen zu können. Über den so möglich werdenden interaktiven Erfahrungsaustausch werden auch theoretische und wissenschaftliche Hintergrundinformationen rund um das Thema Meditation erarbeitet.

Wir würden uns freuen, wenn wir Sie auch dieses Mal wieder zahlreich begrüßen könnten.

Mit besten Grüßen
Ihr Präsidium der FGPh

FGPh-Workshop von Andreas Hoffmann: Praktische Grundlagen des Quigong, Mi 18 Uhr c.t., U2/00.25

Liebe Freunde und Mitglieder der FGPh,

am kommenden Mittwoch wird Andreas Hoffmann im Rahmen unserer Ringvorlesung zur Asiatischen Philosophie einen Workshop zu den Praktischen Grundlagen des Quigong geben.

Auf der Suche nach dem Qi: in dem Workshop sind alle Teilnehmer eingeladen selber eine konkrete Erfahrung mit Qigong Übungen zu machen und das „innere Lächeln“ zu entwickeln. Einfache sanfte Körperübungen zu den Leitbahnen (Meridiane) kombiniert mit heilsamen Vorstellungsübungen der 5 Elemente (Wandlungsphasen) werden aus der Shaolin Tradition und Wudang Tradition aus China vorgestellt. Andreas Hoffmann lernt, forscht und lehrt seit über 30 Jahren in Hong Kong und China Qigong. 

Themen:

  • Reinigungsübungen (Wasser)
  • Qigong Übungen mit Atmen
  • Übungen zum „inneren Feuer“ (Feuer)
  • Übungsbeispiel aus dem Baduanjin
  • Übungsbeispiel aus dem YiJinJing
  • Übungen zu den Qi Hauptleitbahnen
  • Übungen zu den Sonderleitbahnen
  • Übungen für den Geist (Shen)

Wir würden uns freuen, wenn wir Sie auch dieses Mal wieder zahlreich zu diesem spannenden Thema und den praktischen Übungen begüßen können.

Mit besten Grüßen
Ihr Präsidium der FGPh

FGPh-Vortrag von Tomoki Sakata (M.A.): Nishida und Suzuki. Zwei Ansätze der Versöhnung zwischen Westen und Osten, Mi 18 Uhr c.t., U2/00.25

Liebe Freunde und Mitglieder der FGPh,

am kommenden Mittwoch wird Tomoki Sakata den zweiten Vortrag in unserer Ringvorlesung zur Asiatischen Philosophie halten. Dieses Mal machen wir einen Abstecher in die japanische Philosophie und Herr Sakata wird uns die Ansätze von Nishida und Suzuki vorstellen, „Zwei Ansätze zur Versöhnung von Westen udn Osten“.

Kitaro Nishida (1870-1945) und Daisetz T. Suzuki (1870-1966) zählen zu den wichtigsten Denkern Japans aus der Epoche, in der die intellektuelle Auseinandersetzung zwischen Osten und Westen einen geschichtlichen Höhepunkt erreicht hat. Nishida als der erste vom Westen anerkannte Philosoph und Suzuki als der im Westen berühmte Verkünder der buddhistischen Philosophie bemühten sich, ihren unerschütterlichen Glauben an den Zen-Buddhismus in verschiedenen Gebieten und methodischen Ansätzen zu vertreten und zu verbreiten. Einer der zentralen Begriffe, die von Nishida und Suzuki in ihrer gegenseitigen gedanklichen Korrespondenz konzipiert wurden, war die „Selbst-Identität der absoluten Widersprüche“, in der eine neue Einsicht in die dialektische Welt und eine Erlösung von derselben gewonnen werden kann. Osten und Westen, Buddha und Gott, Kosmos und Individuum, Tod und Leben… alle Widersprüche verschmelzen miteinander, weil, und zwar nur weil sie absolut widersprüchlich sind. Ihre Selbst-Identität ist deshalb ebenso nichts anderes als ein Widerspruch und unfassbar, das aber nicht bedeutet, dass wir diese ‘Erleuchtung’ nicht erfahren könnten.

Wir würden uns freuen, wenn wir Sie auch dieses Mal wieder zahlreich zu diesem spannenden Thema begüßen können.

Mit besten Grüßen
Ihr Präsidium der FGPh