FGPh-Vortrag von Tomoki Sakata (M.A.): Nishida und Suzuki. Zwei Ansätze der Versöhnung zwischen Westen und Osten, Mi 18 Uhr c.t., U2/00.25

Liebe Freunde und Mitglieder der FGPh,

am kommenden Mittwoch wird Tomoki Sakata den zweiten Vortrag in unserer Ringvorlesung zur Asiatischen Philosophie halten. Dieses Mal machen wir einen Abstecher in die japanische Philosophie und Herr Sakata wird uns die Ansätze von Nishida und Suzuki vorstellen, „Zwei Ansätze zur Versöhnung von Westen udn Osten“.

Kitaro Nishida (1870-1945) und Daisetz T. Suzuki (1870-1966) zählen zu den wichtigsten Denkern Japans aus der Epoche, in der die intellektuelle Auseinandersetzung zwischen Osten und Westen einen geschichtlichen Höhepunkt erreicht hat. Nishida als der erste vom Westen anerkannte Philosoph und Suzuki als der im Westen berühmte Verkünder der buddhistischen Philosophie bemühten sich, ihren unerschütterlichen Glauben an den Zen-Buddhismus in verschiedenen Gebieten und methodischen Ansätzen zu vertreten und zu verbreiten. Einer der zentralen Begriffe, die von Nishida und Suzuki in ihrer gegenseitigen gedanklichen Korrespondenz konzipiert wurden, war die „Selbst-Identität der absoluten Widersprüche“, in der eine neue Einsicht in die dialektische Welt und eine Erlösung von derselben gewonnen werden kann. Osten und Westen, Buddha und Gott, Kosmos und Individuum, Tod und Leben… alle Widersprüche verschmelzen miteinander, weil, und zwar nur weil sie absolut widersprüchlich sind. Ihre Selbst-Identität ist deshalb ebenso nichts anderes als ein Widerspruch und unfassbar, das aber nicht bedeutet, dass wir diese ‘Erleuchtung’ nicht erfahren könnten.

Wir würden uns freuen, wenn wir Sie auch dieses Mal wieder zahlreich zu diesem spannenden Thema begüßen können.

Mit besten Grüßen
Ihr Präsidium der FGPh

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