Lesung und Diskussion am Mittwoch 07.02.18, 18 Uhr zu Prousts „Auf der Suche nach der verlorenen Zeit“

Liebe Freunde und Mitglieder der FGPh,

kommenden Mittwoch findet eine weitere Lesung in unserer Reihe „Literatur und Philosophie“ statt. Tom Heilmann wird uns diesmal in gemütlicher Atmosphäre Auszüge aus Prousts großem Hauptwerk vorlesen. „Auf der Suche nach der verlorenen Zeit“ – hier ist der Titel Programm, an welches sich Überlegungen rund um das Thema Erinnerungen anschließen: An was erinnern wir uns wie und aus welchen Gründen? Was tragen Erinnerungen zu unserer Selbstidenität und unserer Sicht auf die Welt bei? In welchem Verhältnis stehen Erinnerungen und das Vergessen? Dies sind nur einige Fragen, die uns Proust mit seinem Roman eröffnet und beleuchtet.

Beginn ist wiederum um 18 Uhr c.t. in der Buchhandlung „Tom Heilmann – gute Bücher“ in der Karolinenstr. 22. Für Getränke ist gesorgt.

Wir würden uns freuen, Sie auch dieses Mal wieder zahlreich begrüßen zu können.

Mit besten Grüßen
Ihr Präsidium der FGPh

Lesung und Diskussion am Mittwoch 24.01.18, 18 Uhr zu Thoreaus „Walden“

Liebe Freunde und Mitglieder der FGPh,

kommenden Mittwoch findet eine weitere Lesung in unserer Reihe „Literatur und Philosophie“ statt. Tom Heilmann wird uns diesmal in gemülicher Atmosphäre Auszüge aus Thoreaus „Walden“ vorlesen. Mit seinem Werk führt uns der Autor auf den Weg der Selbstfindung unter der Leitung der Frage nach einem gelingenden Leben und was wir dafür brauchen. Beginn ist wiederum um 18 Uhr c.t. in der Buchhandlung „Tom Heilmann – gute Bücher“ in der Karolinenstr. 22. Für Getränke ist gesorgt.

Wir würden uns freuen, Sie auch dieses Mal wieder zahlreich begrüßen zu können.

Mit besten Grüßen
Ihr Präsidium der FGPh

Lesung und Diskussion am Mittwoch 10.01.2018, 18 Uhr zu Bulgakows „Der Meister und Margarita“

Liebe Freunde und Mitglieder der FGPh,

am kommenden Mittwoch findet die zweite Lesung in unserer Reihe „Literatur und Philosophie“ statt. Dieses Mal geht es um Michail Bulgakows „Der Meister und Margarita“. Bulgakows teils autobiographisches Meisterwerk ist nicht nur ein zeitkritischer Roman, der die kommunistischen Ideale der Stalin-Ära konfrontiert, sondern zugleich die christliche ‚Heilsgeschichte‘ neu erzählt – also einen Rundumschlag an philosophischen Themen beinhaltet, die wir mit Ihnen diskutieren möchten. Beginn ist um 18 Uhr c.t. in der Buchhandlung „Herr Heilmann – gute Bücher“ in der Karolinenstr. 22.

Wir würden uns freuen, Sie auch dieses Mal wieder zahlreich begrüßen zu können.

Mit besten Grüßen
Ihr Präsidium der FGPh

Ankündigung: Literatur und Philosophie

Lesungen und Diskussionsabende

Seit jeher gibt es eine enge Verbindung zwischen Philosophie und Literatur, die sehr verschiedene Facetten hat. Eine der schönsten und vergnüglichsten ist die Aufnahme philosophischer Fragen, Themen und Theorien in literarischen Werken. Von den Klassikern der griechischen Antike – Illias, Odyssee, u.v.a. – bis zu den großen Romanen des 20. Jahrhunderts – die „Buddenbrooks“, „Blechtrommel“, „Der Prozess“ usw. – reicht die Bandbreite an Weltliteratur, die uns immer wieder neue Perspektiven auf die Philosophie gewähren. Aus diesem großen Schatz der Literatur haben wir uns einige klassische Werke rausgesucht, die abstrakte theologische und teleologische, erkenntnis- und subjekttheoretische, v.a. auch immer wieder anthropologische und ethische Überlegungen konkret und anschaulich vor Auge führen. Schön und vergnüglich ist das Ganze, weil wir uns diesem Thema über Lesungen nähern können und wer vermisst nicht, die guten alten Kindheitstage, als uns noch Geschichten vorgelesen wurden.

Schauen Sie bei unserem aktualisierten Programm vorbei:

Theaterstück am Mittwoch 24.07.17., 18 c.t. Uhr, U2/00.25

Liebe Freunde und Mitglieder der FGPh,

am kommenden Mittwoch beschließen wir unsere Ringvorlesung „Wer bin ich? Wer sind wir?“ mit dem Theaterstück „Judas“ von Lot Vekemann.

Und jaich bin stolz auf diesen Namen

Ich spreche ihn gerne laut aus

Judas

Ich bin Judas.

 

Die Geschichte von Judas, dem Verräter, wird erzählt und beleuchtet. Doch nicht von außen, sondern, es ist Judas selbst, der nach 2000 Jahren zu dieser seiner Geschichte Stellung bezieht. Er möchte seine Sicht auf die Dinge schildern, seine Gründe aufführen und seine Tat somit wieder auf ein menschliches Maß bringen. Er möchte sich Judas nennen und dabei nicht als der Verräter gesehen werden, sondern als Mensch. Denn in dieser Geschichte wird eine Tatsache gern übersehen: Dass auch hinter Judas ein Mensch und nicht nur der Verräter steckt. Und wenn Judas wieder Mensch wird, wirft das unmittelbar eine Frage auf:

Wie viel Judas steckt dann in jedem Menschen?

Eine einstündige bewegende Geschichte erzählt von einem Mann, der viel zu sagen hat und noch vielmehr zum Nachdenken anregt ohne dabei vorwurfsvoll zu sein.

Er ist einfach nur Mensch. Ein Mensch namens Judas.

Christoph Auer wird für uns dieses Stück aufführen und wir hoffen Sie auch dieses Mal zahlreich begrüßen zu können.

Mit besten Grüßen
Ihr Präsidium der FGPh

Vortrag von Prof. Dr. Andreas Trampota, Mi 18 Uhr c.t., U2/00.25

Liebe Freunde und Mitglieder der FGPh,

am kommenden Mittwoch wird Andreas Trampota unsere Ringvorlesung zum Thema „Wer bin ich? Wer sind wir?“ fortsetzen.

„Praktische Identitäten als Brücke zu einer robusten moralischen Identität?“

Eine personale Identität auszuprägen, die man verantworten kann, ist eine unvermeidliche Aufgabe im menschlichen Leben. Von diesem Selbstbild hängt es ab, was wir wertschätzen und als sinnvoll erachten, vor allem auch im Hinblick auf die unser Leben prägenden Formen des Handelns. Diese identitätsstiftende Einheit der Person gibt es für ein sich selbst bestimmendes Wesen wie den Menschen, das durch eine Vielzahl von praktischen Identitäten geprägt ist, immer nur in Form von personaler Integrität.

Wir würden uns freuen, Sie auch dieses Mal wieder zahlreich begrüßen zu können.

Mit besten Grüßen
Ihr Präsidium der FGPh

Vortrag von Dr. Fabian Geier, Mi 18 Uhr c.t., U2/00.25

Liebe Freunde und Mitglieder der FGPh,

am Mittwoch wird Dr. Fabian Geier unsere Ringvorlesung zum Thema Identität „Wer bin ich? Wer sind wir?“ fortsetzen. Diesmal geht es um die Bedeutung des eigenen Selbstverständnisses für unser Handeln.

„Wozu Identität? – Grundprobleme der Ethik der Selbstreflexion“
Identität überall: Ethnische oder sexuelle, berufliche oder religöse; als Krise oder als Stabilitätsanker; als Gegenstand von Stolz und Scham. Identität gilt dabei meistens als etwas Positives, Erstrebenswertes und Schuztbedürftiges. Man könnte aber auch einmal fragen, wozu Identität eigentlich gut ist; Wozu dient es und was macht es mit uns, wenn wir über einen selbstreflexiven Begriff bestimmten Eigenschaften, Bedürfnissen und Gewohnheiten eine gewisse Festigkeit verleihen? Und man könnte auch fragen, ob das denn immer nötig ist. Oder einfacher: Womit soll man sich eigentlich identifizieren?

Wir würden uns freuen, Sie wieder zahlreich begrüßen zu können.

Mit besten Grüßen
Sandra Frey
(Präsidentin der FGPh)

Vortrag von Sandra Frey, Mi 18 Uhr c.t., U2/00.25

Liebe Freunde und Mitglieder der FGPh,

am kommenden Mittwoch wird Dr. Sandra Frey das Hegelforum zum Thema Identität mit einem Vortrag zur Frage „Wer bin ich?“ fortsetzen.

„Wer bin ich?“ ist eine Frage mit der wir uns ein Leben lang auseinandersetzen. Sie gehört auch zu den zentralen Fragen der Philosophie. Der Vortrag wird versuchen, die wesentlichen Aspekte der philosophischen Antworten in fünf Hinsichten herauszuarbeiten: 1.) Mit der These der triadischen Struktur des (Selbst-)Bewusstseins erhalten wir eine Beschreibung dessen, was Bewusstseins ausmacht und können daher 2.) Bewusstsein von rein physischen Gegenständen abgrenzen. Darauf aufbauend lassen sich 3.) die erkenntnistheoretischen und 4.) ontologischen Dimensionen von (Selbst-)Bewusstseinstheorien genauer erläutern, um abschließend 5.) Selbstbewusstsein als Einheit von Bewusstsein und Körper thematisieren zu können.

Wir würden uns freuen, Sie auch dieses Mal wieder zahlreich begrüßen zu können.

Mit besten Grüßen
Christopher Pfromm
(Vizepräsident der FGPh)

Vortrag von Prof. Dr. Sabine Vogt am 03.05.17, 18 c.t. Uhr, U2/00.25

Liebe Freunde und Mitgllieder der FGPh,

am kommenden Mittwoch wird Prof. Dr. Sabine Vogt unsere diessemestrige Ringvorlesung, das Hegelforum zum Thema „Wer bin ich? Wer sind wir? Verschiedene Hinsichten auf Identität“ eröffnen mit einem Vortrag zu „Europas Identität und das antike Griechenland“.

Die Griechen im Athen des 5. Jahrhunderts vor Christus hätten sich wohl kaum träumen lassen, dass sie einmal als „Wiege Europas“ angesehen werden würden. Für sie war Europa eine Figur des Mythos und ein Kontinent, jedoch kein Konzept von kultureller, politischer oder historischer Gemeinsamkeit. Wie konnte es also kommen, dass spätestens in den Bildungstraditionen des 19. Jahrhunderts die Anfänge Europas im klassischen Athen festgemacht wurden? Der Vortrag zeigt auf, dass Athens Kultur und Gesellschaft einerseits stark von orientalischen Einflüssen geprägt war, dass es jedoch andererseits mit der Entwicklung der Demokratie einen Neuanfang ganz eigener Art schuf, der mit einigem Recht als prägend für Europa angesehen werden kann.

Wir würden uns sehr freuen, Sie zahlreich begrüßen zu können.

Mit besten Grüßen
Ihr Präsidium der FGPh