Programm der FGPh

Literatur und Philosophie

Lesungen und Diskussionsabende

Seit jeher gibt es eine enge Verbindung zwischen Philosophie und Literatur, die sehr verschiedene Facetten hat. Eine der schönsten und vergnüglichsten ist die Aufnahme philosophischer Fragen, Themen und Theorien in literarischen Werken. Von den Klassikern der griechischen Antike – Illias, Odyssee, u.v.a. – bis zu den großen Romanen des 20. Jahrhunderts – die „Buddenbrooks“, „Blechtrommel“, „Der Prozess“ usw. – reicht die Bandbreite an Weltliteratur, die uns immer wieder neue Perspektiven auf die Philosophie gewähren. Aus diesem großen Schatz der Literatur haben wir uns einige klassische Werke rausgesucht, die abstrakte theologische und teleologische, erkenntnis- und subjekttheoretische, v.a. auch immer wieder anthropologische und ethische Überlegungen konkret und anschaulich vor Auge führen. Schön und vergnüglich ist das Ganze, weil wir uns diesem Thema über Lesungen nähern können und wer vermisst nicht, die guten alten Kindheitstage, als uns noch Geschichten vorgelesen wurden.

13.12.2017

Weihnachtsfeier in Galerie am Stephansberg ab 20 Uhr, mit Lesung und Musik, Plätzchen, Kuchen und Glühwein

Joseph Roth: Hiob

Mit Roths Hiobsgeschichte können wir in die vergangene Welt des osteuropäischen Judentums eintauchen. Er erzählt uns die Geschichte eines einfachen gläubigen Mannes, der mit seinem Gott harrt, ihn verflucht und am Schicksal fast verzweifelt.

10.01.2018

Michael Bulgakov: Der Meister und Margarita

Bulgakows autobiographisches Meisterwerk ist nicht nur ein zeitkritischer Roman, der die kommunistischen Ideale mit der Stalinismus-Ära konfrontiert, sondern zugleich mit die christliche ‚Heilsgeschichte‘ neu erzählt – also einen Rundumschlag an philosophischen Themen beinhaltet.

24.01.2018

Henry David Thoreau: Walden

Thoreau führt uns mit „Walden“ auf den Weg der Selbstfindung unter der Leitung der Frage nach einem gelingenden Leben und was dafür alles brauchen.

07.02.2018

Marcel Proust: Auf der Suche nach der verlorenen Zeit

„Auf der Suche nach der verlorenen Zeit“ – hier ist der Titel Programm, an welches sich Überlegungen rund um das Thema Erinnerungen anschließen lassen: An was erinnern wir uns wie und aus welchen Gründen? Was tragen Erinnerungen zu unserer Selbstidentität und unserer Sicht auf die Welt bei?